Männerchor Schlieren

Veteranenausflug Männerchor Schlieren ins Glarnerland

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47 Personen, Sänger und etliche Ehefrauen, bestiegen den Bus in Schlieren der von unserem Sängerkollegen Urs Peyer gesteuert wurde. Erwartungsfroh und gut gelaunt belegten alle die Plätze im Bus. Wir genossen die Fahrt durch den Morgenverkehr Richtung Seminarhotel Lihn Filzbach auf dem Kerenzerberg. Nino Kuhn erklärte uns auf dem Weg die Geologie der vorüberziehenden Landschaft. Im Restaurant erwarteten uns die ins Glarnerland ausgewanderten Dorli und Jürg Biondi. Sie haben mitgeholfen, den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.  Bei schönstem Wetter bewunderten wir den Ausblick auf Amden und den Walensee. Kaffee und Gipfeli stärkten uns für den bevorstehenden Besuch der GESKA AG, Produktionsort des  Schabzigers.

In der Fabrik wurden wir herzlich empfangen und eine Diaschau zeigte, was uns beim Rundgang durch den Betrieb erwartete. Der Ziger wird seit Jahrhunderten im Glarnerland produziert. 1310 wurde Ziger erstmals schriftlich erwähnt. Die Firma Geska erzeugt Ziger seit 1924 nach alten Rezepturen. Sie beschäftigt 14 Angestellte u.a. 3 Käser. Das Geheimnis scheint im „Etscher“ genannten Milchsäurebakterium zu liegen, welches der Milch zugeführt wird. Dadurch scheidet die Milch, die Molke wird abgeschöpft und der Rohziger wird ca. 3-6 Wochen vergärt. Dann wird er gesalzen. Die Masse wird in Portionen von ca. 200kg ca. 3-8 Monate gelagert, wodurch die Buttersäure vergärt. In einer Wurstmaschine wird jede Portion zerkleinert und 500gr feinst gemahlener Bockshornklee beigemischt. Davon bekommt der Schabziger seine grüne Farbe und den typischen Geschmack. Es entstehen viele verschiedene Produkte, die wir probieren durften. Sie schmeckten köstlich.

Etwas müde von den vielen Eindrücken und Gerüchen verliessen wir Glarus in Richtung Schwammhöhe, wo wir kulinarisch verwöhnt wurden. Das Berggasthaus liegt auf 1100 m und bietet eine fantastische Aussicht auf den Klöntalersee. Selbst das Vrenelisgärtli kann man erspähen. Heiri, ein Einheimischer und Stammgast,  erklärte in urchigem Glarnerdialekt die Landschaft. Der Klöntalersee ist ein Stausee. Bis 1953 wurden im Winter aus dem Eis Blöcke geschnitten und an Restaurants, Metzgereien etc.  geliefert zur Kühlung der Getränke und Lebensmittel. Das feine 3-Gang Menu, der blaue Himmel und die fröhliche Gruppe machten aus dem stimmigen Aufenthalt ein unvergessliches Erlebnis. Es wurde eifrig diskutiert und so mancher Witz erheiterte die Gemüter. Auf enger Strasse ging es zurück auf die Klausenpassstrasse und wir erlebten, wie gekonnt unser Chauffeur auch heikle Kreuzungsmanöver meistert. Auf dem Klausenpass schalteten wir nochmals einen Kaffeehalt ein bevor wir auf der engen Strasse hinunter ins Schächental gelangten. Der Ausflug war für alle ein schönes Erlebnis und den Organisatoren-Obmannschaft  wurde viel Applaus gespendet in der Hoffnung, dass nächstes Jahr wieder eine Reise stattfinden wird.                                                             

VETERANEN-VEREINIGUNG MCS,  Hansruedi Ott

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