STV Spreitenbach

Verdienter «Chüüübel» für die Aufsteigerinnen

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Endlich wieder News von der Unihockeyabteilung: Das Damen 2 erhält doch noch den Gruppensieger-Pokal und feiert den Aufstieg in die 2. Liga. Verdient ist’s allemal. Und Coach Elsener hat endlich sein Ziel erreicht. Die Party wird selbstredend noch nachgeholt! Chappeau und herzliche Gratulation.

Monatelang war unsere Unihockeyabteilung in der (Corona-)Versenkung verschwunden. Einzig StayHome-Challenges sorgten für etwas Abwechslung. Besonders bitter war der abrupte Saisonabbruch für das Damen 2, das den fast schon sicheren Aufstieg in die 2. Liga nicht feiern konnte. Doch das Märchen nimmt nun doch seinen gewünschten und so was von verdientem Ausgang: Das Dreamteam steigt in die 2. Liga auf!

Aber der Reihe nach: Das Damen 2 hatte zum Saisonabbruch souverän die Tabelle angeführt und nur eine Niederlage in der Buchhaltung stehen. Das grosse Ziel des Teams, die 2. Liga, war zum Greifen nah. Dann folgte Corona. Wochenlang war’s still und Unihockey natürlich Nebensache. Doch langsam, aber sicher kehrt der Alltag zurück (wobei in Spreitenbacher offenbar langsamer als anderswo, aber das soll Randnotiz bleiben). Die Liga entsandte den Gruppensieger-Pokal (oder wie Co-Trainer Geissmann liebevoll sagt: «Dä Chüüüübu») in die Limmatstadt, schon vor einigen Wochen. Doch die Coaches entschieden sich, dies vorerst geheim zu halten. Beinahe gleichzeitig führte man Gespräche mit dem Coach des Damen 1, welches dank Corona den Ligaerhalt in der 2. Liga kampflos geschafft hatte. Doch es «sei an der Zeit für die Wachablösung», so der Tenor. Das Team um Coach Elsener habe sich «den Aufstieg redlich verdient.» Es kann nur der Hut gezogen werden vor dieser grossartigen Geste seitens Damen 1, welches den jungen Wilden den Platz in der 2. Liga selbstlos abgeben und sich in die 3. Liga zurückziehen würde. #allizeme – das Vereinsmotto hat selten besser gepasst!

Doch natürlich oblag diese Entscheidung dem Team, nicht den Coaches. Und so geht der 8. Juni, normalerweise weit nach Saisonende, in die Spreitenbacher Unihockeygeschichte ein. Der Mini-Pokal wird seinen Platz in der Vitrine im Spreitenbacher Seefeld bekommen. Die Coaches übergaben das «Pokäli» anlässlich der ersten Teamsitzung Captain Janine Meier («Da isch er! Dä Chüüübu!») und dann ging er im Kreise herum, jede durfte das begehrte Stück mal hochhalten. Anschliessend wurde dem Team die Ausgangslage präsentiert und der mögliche Aufstieg in den Raum gestellt. Einige sehr schöne Wortmeldungen später war man sich einig: Dreamteam goes 2. Liga! Zur Feier des Tages gab es den legendären «Vater Abraham»-Tanz obendrein. Tradition bleibt Tradition. Der Tanz steht stellvertretend für den Teamspirit, den diese Truppe auszeichnet. Und genau dieser hatte die Ladies an die Tabellenspitze getragen. Die Herausforderung «2. Liga» wird kein Zuckerschlecken. Aber «an der Herausforderung wächst man», wie Daniela Müller so schön sagte. Gehen wir’s an!

Es gilt, dem Damen 1 mit all seinen Spielerinnen, die jahrelang für Spreiti die Knochen hingehalten haben (und auch weiterhin hinhalten werden), zu danken für ihre wunderbare Geste. Das Dreamteam wird die Farben Spreitis würdevoll vertreten in der zweithöchsten Liga. «The Sky ist he Limit», sagt man ja – wer weiss, wo die Reise noch hinführt. Aber schön ein Schritt nach dem anderen. Coach Elsener hat aber nun ein jahrelanges Ziel endlich erreicht: Er darf sich Aufstiegscoach nennen. Gratulation, ihm und dem ganzen Team, für eine tolle, bärenstarke Saison – gekrönt, wenn auch mit Umwegen, mit dem wohlverdienten Aufstieg.

Die Aufstiegsparty wird selbstredend noch nachgeholt. Das Wo und Wann bleibt natürlich geheim. Aber es wird … wait for it… legendary! Und man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass mind. 1x das «Vater Abraham» getanzt wird! Tradition bleibt Tradition.

Der Verein gratuliert den Aufsteigerinnen herzlich zum Gruppensieg und Aufstieg. «Endlich wieder mal ein Chüüübu für Spreiti!», so ein weiteres Zitat des legendären 8. Junis.

Das Schlusswort jedoch gehört Aufstiegscoach Elsener: «Jetzt rockemer die 2. Liga!»

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