accademia balladyum

Tanzend durch die Weltgeschichte

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Auf der Leinwand erscheint ein Vorspann der Weltgeschichte im Zeitraffer und bereitet den tänzerischen Big Bang vor. Darauf folgen mystische Klänge und der Beitrag der Gruppe «le ragazze» zur Eröffnung der Show «Durch Raum und Zeit». Getanzt werden zuerst kurze Sequenzen in den Tanzstilen, die in der Folge gezeigt werden: Breakdance, Ballett, Jazzdance, Hip Hop und Dancehall. Danach nehmen die Break Dance Crews «Break the Floor» und «Sharks» den Lauf der Show energiegeladen auf und zeigen ihr Können vor zweimal ausverkauftem Konzertsaal in Solothurn.

Die Solothurner Tanzschule balladyum hat sich zur diesjährigen Ausgabe ihrer Tanzvorstellung «Durch Raum und Zeit» viel vorgenommen. Nicht nur, dass fast 300 TänzerInnen auf der Bühne zu sehen waren, sondern auch ein weit gefasstes Thema gewählt wurde. Die involvierten TanzlehrerInnen haben sich unterschiedlichen Subthemen gewidmet. Während Eva Pretelli, Jessica Allemann, Nina Schär und Abdullah Nasibov selektiv Epochen und Episoden des Zeitgeschehens wählten, zeigte Victoria Ziegler mit ihren Ballett-TänzerInnen Choreografien zum Zeit-Thema in Form beispielsweise des «Stundenwalzers» aus Coppélia. Jonas Anderegg wählte übergreifende Themen wie Kunst- und Tanzgeschichte, Marisa Barrière zeigte in einer fulminanten Abfolge aller ihrer Hip Hop-Klassen die Entwicklung des Musikstars Rihanna in tänzerischer Form. Nathalie Hofer begeisterte mit Ihrem Dancehall-Beitrag und nahm die Zuschauer mit auf eine tropische Reise.

Die Herausforderung, die ernsten Themen der Weltgeschichte wie Krieg, die Pest oder Migration aufzulockern, gelang beispielsweise mit der «Musical Theater»-Choreografie zu «Puttin’ on the Ritz» oder zum legendären 60iger Jahre Songs «Let’s twist again». Bezaubernd waren die kleinsten Tänzerinnen, zum Teil noch nicht einmal vierjährig, die mit ihrem «Rock me Amadeus» die Barocke Tanzkultur darstellten, auf Teppichen durch den Orient tanzten oder zu «Ice Ice Baby» die Eiszeit auf die Bühne brachten. Alle Tänzer und Tänzerinnen waren mit Eifer und Engagement bei der Sache und machten aus der Tanzshow ein Tanzfest. Um diese Plattform bieten zu können, scheute das Team des Vereins «accademia balladyum» keinen Aufwand und wurde von einer Vielzahl freiwilliger HelferInnen, bestehend aus Alumnis, Dance Moms und Dance Dads unterstützt.

Eva Pretelli, die Präsidentin des Vereins, freute sich über so viel Tanzfreude in der Stadt Solothurn, tanzten die Kinder und Jugendlichen doch auch während der Pausen und hinter der Bühne zusammen. Die nächste Ausgabe wird ein tatsächliches Tanzfest, denn die Tanzschule balladyum wird in zwei Jahren das 20 jährige Bestehen feiern können.

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