Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

«Sie verleihen der Menschlichkeit ein Gesicht»

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Zwei Alltagshelden, stellvertretend für viele: Für ihren selbstlosen Einsatz bedanken sich die Nachbarin Erika Schwitter (1.v.l.) und Iris Flückiger vom Aargauer Roten Kreuz (1.v.r) bei Margrit und Josef Fellmann mit einer Geschenkbox.

Zwei Alltagshelden, stellvertretend für viele: Für ihren selbstlosen Einsatz bedanken sich die Nachbarin Erika Schwitter (1.v.l.) und Iris Flückiger vom Aargauer Roten Kreuz (1.v.r) bei Margrit und Josef Fellmann mit einer Geschenkbox.

Zum Weltrotkreuztag hat das Aargauer Rote Kreuz Nachfolger von Rotkreuzgründer Henry Dunant im Aargau gesucht und ist in Ehrendingen fündig geworden. Stellvertretend für alle Aargauer Alltagshelden bedankt sich das Hilfswerk bei Margrit und Josef Fellmann.

«Egal in welcher Notsituation man sich befindet, das Ehepaar Fellmann ist für alle in der Nachbarschaft da», steht auf der Nominationskarte von Erika Schwitter für Margrit und Josef Fellmann. Anlässlich des Weltrotkreuztages hat das Aargauer Rote Kreuz die Bevölkerung am 8. Mai dazu aufgerufen, ihre Alltagshelden zu nominieren. Aus allen gemeldeten Heldinnen und Helden, die sich im Geist von Rotkreuzgründer Henry Dunant freiwillig für ihre Mitmenschen engagieren, hat das Glück acht Gewinner auserkoren, darunter das pensionierte Ehepaar aus Ehrendingen.

Wertschätzung der Freiwilligkeit

«Wir wohnen seit 42 Jahren im Quartier und kennen die meisten unserer Nachbarn sehr gut. Viele von ihnen leben ähnlich lange hier. Mit kleinen Taten zu helfen ist für uns daher selbstverständlich und bereitet Freude», erklärt Margrit Fellmann. Und so pflegt das Ehepaar die Gärten von zwei Nachbarn, reinigt die Wohnung einer älteren Anwohnerin, ruft bei Bedarf Handwerker, verwaltet die Hausschlüssel einiger Nachbarn, um bei einem Notfall sofort aktiv werden zu können, organisiert Jassnachmittage mit Kaffee und Kuchen und vieles mehr.

Iris Flückiger, Verantwortliche Freiwilligenarbeit beim Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Aargau, kennt diese solidarische Grundhaltung von ihrer Arbeit mit den über 950 Freiwilligen des Aargauer Roten Kreuzes. «Wir wissen, wie wichtig solche freiwilligen Hilfestellungen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft sind», erklärt sie. «Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die öffentliche Wertschätzung der Freiwilligkeit ebenso selbstverständlich wird.»

Stellvertretend für all die stillen Alltagsheldinnen und -helden im Aargau bedankt sich Flückiger beim Ehepaar mit einer Geschenkbox voller Leckereien und betont: «Menschen wie Margrit und Josef Fellmann verleihen der Menschlichkeit in unserem Kanton ein Gesicht.»

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