Sommer 2018: Temperaturen bis zu 40 Grad in der Schweiz, kaum Regen und immer sonnig! Ausser an den Schweizermeisterschaften im Rettungsschwimmen. Bei frostigen 16 Grad, Nieselregen und einem unangenehmen Wind kämpften sich am Samstag drei Teams der Sektion Altberg durch verschiedene Rettungs-Stafetten. Doch die Stimmung trübte das kaum:  Das Jugendteam zeigte eine solide Leistung und bestritt alle Disziplinen ohne Strafpunkte. Sie liessen sich nicht einschüchtern, obwohl manch ein Gegner fast das Dreifache an Körpermasse vorweisen konnte. Mit zwölf Jahren war Finn Tiefenbacher einer der jüngsten Teilnehmer und freute sich trotz der widrigen Umstände auf jeden Sprung ins kalte Nass. Auch die Damen- und Herrenteams trotzen der Kälte. Die Teams konnten sich jedoch trotz allem nur im Mittelfeld platzieren. Dies lag vor allem an kleineren Verletzungen und einer neuen Disziplin. 

Aufwärmen konnten sich die Wettkämpfer/innen am Abend schliesslich im Festzelt auf der Tanzfläche oder bei einer Plausch-Staffette.

Am Sonntag wurden die Altbergler von der Sonne geweckt. Zwar waren es noch frostige neun Grad, als das Damenteam um acht Uhr morgens unter den Hindernissen hindurch tauchte, aber man konnte bereits spüren, dass der Sommer zurückkam. 

Gemeinsam blicken wir auf eine erfolgreiche SM 2018 zurück.: Im Vordergrund standen vor allem für die Jugend das Sammeln neuer Erfahrungen und der Spass!

Da es die letzte SM in dieser Form in der Schweiz war, heisst es nun für den Vorstand und die Trainer/innen umdenken und planen für die kommenden Jahre: neue Disziplinen, neue Austragungsorte und eine Arbeitsgruppe Wettkampf stellen die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder vor neue Aufgaben. Die Sektion Altberg freut sich auf die Zukunft und hofft, dass der soziale Gedanke und der Spass am Wasser, der im Rettungsschwimmen zentral ist, nicht dem Leistungsgedanken des Wettkampfsports geopfert wird!

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