FFF - Frecher Frischer Fischer in den Aargauer Grossen Rat

Reto Fischer (parteilos) in den Grossen Rat!

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Kandidatur von Reto Fischer, Buchs AG (parteilos) für den Aargauer Grossen Rat

Am Sonntag, 18. Oktober 2020, finden im Aargau die Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rats (140 Sitze) statt. Auf einer eigenen Liste tritt dabei erstmals der parteilose Kandidat Reto Fischer (50) aus Buchs AG an. Er steht für eine unabhängige Politik, nah an den Bedürfnissen der Bevölkerung und fernab von parteipolitischen Zwängen. Als parteiloses Mitglied des Buchser Einwohnerrats, sowie Mitglied der FGPK (2 Jahre) und der Kulturkommission darf der Lehrer, langjährige Journalist und Vater von zwei Pflegekinder auf einen ausgewogenen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Diesen möchte er nun seinem Heimatkanton, dem Aargau, zur Verfügung stellen. 

Nachfolgend finden Sie ein Portrait zur Person, welches aufzeigt, wofür der parteilose Kandidat einsteht.

  • Geboren am 30.04.1970 in Aarau
  • Heimatort Aarau & Jonen AG
  • Nationalität CH
  • Wohnhaft in Buchs seit 2013
  • Beruf Lehrer, Journalist und Familienmann 
  • Parteilos
  • Mitglied des Einwohnerrats Buchs (parteilos), designierter Präsident der Kulturkommission Buchs, Mitglied Vorstand Aargauischer Rennverein, OK Mitglied 100 Jahre Gewerbeverein Buchs

Wer ich bin und wofür ich stehe 

Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich Zeit nehmen für mich und meine Kandidatur. Entsprechend möchte ich auch nicht allzu lange werden, sondern Ihnen in möglichst kurzen Worten - obwohl ich weiss, dass es mir eh nicht gelingen wird - aufzeigen, wer ich bin und warum ich mich dank Ihrer Stimme auf das Abenteuer Grosser Rat einlassen möchte. Bei den letzten Einwohnerratswahlen in Buchs bin ich als parteiloser Kandidat mit einer eigenen Liste angetreten, die Prognosen vor dem Wahlsonntag waren düster, da es Parteilose im Aargau eher selten schaffen, gewählt zu werden. Nun, es kam anders und ich wurde mit so vielen Stimmen gewählt, dass ich anstatt einem Sitz, sogar zwei Sitze gemacht habe. Nur wenige Stimmen hätten scheinbar gefehlt und es wäre gar noch ein dritter Sitz geworden. Zum letzten Mal ist so ein Ergebnis übrigens in den siebziger Jahren einem Kandidaten geglückt, einem gewissen Peach Weber aus Wohlen. Sprich: Nichts ist unmöglich und auch wenn du keine Chance hast, dann glaube an Sie. Womit die Kalendersprüche dann auch durch wären für den Moment. 

Seit meiner Wahl bin ich mit Herzblut im Einwohnerrat und halte mich mit Voten, Anfragen und Anregungen nicht zurück. Ganz im Sinne derer, die mir vertraut und ihre Stimme gegeben haben. Und genau so will ich es auch im Grossen Rat machen, da sein für die, die keine politische Stimme haben und sich in der aktuellen Parteienlandschaft nicht mehr abgeholt fühlen. Fernab von Lobbys und heimlichen Einflussnehmern. 

Zu meiner Person: Geboren und aufgewachsen in Aarau, ist der Kanton Aargau für mich seit frühester Jugend meine Heimat. Mit den Heimatorten Aarau und Jonen liegen meine familiären Wurzeln in der Kantonshauptstadt, sowie im Reusstal, in der Region Bremgarten. Nach beruflich bedingten Abstechern nach Luzern, Zofingen und Marseille bin ich schliesslich 2013 in Buchs sesshaft geworden und ich darf sagen, ich fühle mich sehr wohl und bestens integriert hier. Entsprechend kam dann ziemlich schnell der Wunsch auf, mich in der Gemeinde aktiv einzubringen. So war ich Mitglied des FC Buchs, kümmerte mich im Vorstand um die Öffentlichkeitsarbeit und als Trainer um die F-Junioren. Ich bin ein regelmässiger Gast von Veranstaltungen, welche vom Kulturverein organisiert werden und wenn ich ein gutes Stück Fleisch oder ein frisches Brot brauche, dann werde in der Gemeinde fündig. Kurz, Buchs ist zu meinem Heimathafen geworden. Aber natürlich geniesse ich auch die Vorzüge der Stadt Aarau, in der ich arbeite: Aarau. Sachen wie ein vielfältiges Einkaufs-, Bildungs-, Gastro- oder Kulturangebot. Denn gerade wenn es um solche Themen geht, gilt es doch für uns alle, ein bisschen über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen. Ein Besuch im türkischen Laden in Suhr, der gehört da genau dazu wie ein Konzertabend im KIFF oder ein Heimspiel vom FC Aarau. Kurz, jede/r hat in seiner Region im Aargau all das, was er oder sie braucht, um ein gutes und glückliches Leben zu führen. Ein Luxus, welchem wir in Zeiten der Globalisierung Sorge tragen sollten!

Unser Kanton Aargau und all seine Bezirke sind aber viel mehr. Mein Wohnkanton bietet Menschen aus allen Herren Ländern eine Heimat. Wenn ich im Zug von Aarau nach Baden sitze, dann höre ich oft ein babylonisches Sprachengewirr, welches einen sehr charmanten, internationalen Touch hat. Ähnlich erginge es einem, wenn man in Lenzburg oder Zofingen durch die Quartiere spaziert, es aus den Küchen am Abend fein nach Kurkuma oder Kreuzkümmel duftet und hinter den Küchenscheiben die Menschen mit all ihren Sprachen aus der ganzen Welt parlieren, alle mit ihrer ganz persönlichen Geschichte und ihren individuellen Gründen, warum sie geraden den Aargau als neue Heimat ausgesucht haben. Genau diese Geschichten sind es, die mich interessieren, denn es sind diese Geschichten, die den Aargau zu dem machen, was er ist. Dieser Mix aus alt eingesessenen Aargauerinnen und Aargauer, alle geschichtlich beeinflusst durch die Grenznähe zu Deutschland und historisch zu den Franzosen oder den Habsburgern, Menschen  also, die viel zu erzählen wissen und darum unser Geschichtsbuch sind. Auf der anderen Seite die vielen zugewanderten Aargauerinnen und Aargauer - sei es aus Schaffhausen oder Genf, aus Dresden, Pristina oder Istanbul. Faszinierend, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung für uns alle!

Dazu fällt mir eine kurze Geschichte ein: In Marseille hat mir einmal ein 91jähriger Franzose, während einer Diskussion zum Thema Multikulti-Gesellschaft, gesagt, dass es ihm egal sei, ob jemand Franzose oder Nicht-Franzose, Christ oder Muslim sei. Primär gehe es erst einmal um den Menschen und wenn sich jemand dafür entschieden hätte, in „seinem Marseille“ zu wohnen, dann sei derjenige, sofern er sich zu benehmen wisse, herzlich willkommen und dürfe sich gerne "Local" nennen. Okay, der Vergleich mag etwas hinken, denn der Aargau hat statt über einer Million Einwohner wie die Stadt Marseille „nur“ knappe 680’000 "Locals", aber trotzdem denke ich, dass es Parallelen gibt. Der Kanton Aargau hat als Wirtschaftskanton seit jeher unzählige Menschen angelockt, sei es durch die schweizweit bekannte Industrie, die Spitäler, die Kantonsverwaltung in oder die diversen Bildungsstätten. Schon früh entstanden in den Aargauer Ballungsräumen zahlreiche moderne Industriebetriebe. Bis heute sind die chemische Industrie, Elektronik und Präzisionsinstrumente, Kunststoff- und Materialtechnologie, Maschinen - und Elektroindustrie, sowie die Life Sciences-Branche im Aargau stark vertreten und ziehen ArbeiterInnen aus dem In- und Ausland an. Entsprechend ist unser Kanton ein Schmelztiegel verschiedener Persönlichkeiten, Kulturen und deren Lebensformen. All diese Kulturen unter einen Hut zu bringen, dürfte für uns eine der grossen Herausforderungen der nächsten Jahre werden. Sei es im Schulwesen, im Verein oder im gewöhnlichen Alltag. Miteinander, einander verstehen, sich gegenseitig akzeptieren, zusammen LEBEN halt.

Was Leute über mich sagen 

"Macher", "Schnelldenker", "flexibel", „erfahren im Bereich der Kommunikation", "unkompliziert", "weltoffen", "manchmal ein ziemlicher Freigeist", "interessiert", "guter Zuhörer", "engagiert", "mehrsprachig", "sozial, "er mag die Menschen", „direkt", „kann einen harten Kopf haben, wenn er etwas unbedingt will“, „redet gern und machmal viel“, „lustiger Kerl mit dem Herz am richtigen Fleck“, „kein typischer Politiker“. 

Welche offenen Baustellen gibt es im Kanton Aargau?

Bildung und Gesundheit sind die Träger der Gesellschaft, ihrer Förderung und deren Personal müssen wir Sorge tragen. Die Integration muss gefördert werden, ein sinnvolles und angenehmes Zusammenleben für alle soll in unserem Kanton möglich sein. Sport und Kultur müssen zeitgemäss unterstützt werden. Lehrberufe in eher unbeliebten Branchen müssen attraktiver gestaltet, der Einstieg für die Jugendlichen schon während der obligatorischen Schulzeit gefördert werden. Standortmarketing, denn der Aargau ist nicht einfach ein Autobahnkanton. Die einzelnen Regionen müssen gestärkt werden, wo Zusammenarbeit Sinn macht, soll diese praktiziert werden. 

Abschliessende Bemerkung

Wie zu Beginn erwähnt, liegen meine Stärken in den Bereichen Integration, Jugend/Kinder, Bildung, Sport, Gesellschaft und Kultur. Für genau diese Themen möchte ich mich in meinem Wohnkanton einsetzen. Ich will als Aargauer Grossrat Veränderungen anstreben, gute Ideen fördern und bewährte Traditionen erhalten. So dass unser Aargau nicht nur eine äusserst lebenswerter Kanton ist und bleibt, sondern in Zukunft noch attraktiver für uns alle wird. Darum wäre ich gerne IHRE kräftige und laute Stimme im legendären Grossratsgebäude in Aarau. Ganz bewusst parteilos, um noch näher am Puls der Menschen zu sein, fernab von Parteibüchern und vorgekauten Meinungen.

Wichtig

Damit ich einen Sitz gewinnen kann, brauche ist als parteiloser Einzelkandidat möglichst viele Listenstimmen. Benutzen Sie darum meine Liste und ergänzen Sie diese mit den anderen Kandidatinnen und Kandidaten, welchen Sie noch Ihre Stimme geben möchten. Merci!  

Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am Sonntag, 18. Oktober 2020!

Ihr Reto Fischer - FFF - Frecher Frische Fischer 

PS: Als parteiloser und unabhängiger Kandidat habe ich keine Organisation oder Partei hinter mir, welche meinen Wahlkampf finanziell unterstützt. Darum werde ich diesen über ein Foundraisingprojekt finanzieren, ebenso bin ich dankbar für freiwillige Unterstützungsbeiträge, welche ich natürlich ausweisen werde. 

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