Am Samstagmorgen versammelten sich alle Teilnehmenden beim Bahnhof Dietikon. Empfangen wurden wir von drei sehr skeptischen Nachbaren von Noah, die von seinem Plan, eine riesige Arche in den Bergen zu bauen, nicht sonderlich begeistert waren. Trotzdem machten wir uns bei passendem sintflutartigen Regen auf den Weg zur Arche auf dem Flumserberg. Dort angekommen wurden wir von Noah und seiner Familie herzlich begrüsst und auf das Schiff eingeladen.

Danach ging es gleich weiter und zwar mit einem Leiterlispiel, bei dem man auf jedem Feld eine Frage zu Tieren beantwortete. Anschliessend richteten wir uns gemütlich ein und bezogen unsere Betten. Später am Nachmittag wurden draussen unter dem Dach - es regnete noch immer- einige Gruppenspiele gespielt. Nach einem feinen Znacht fand noch ein Geländespiel statt, bei dem die Spieler Zutaten für einen Zaubertrank, um die Tiere anzulocken, sammelten. Dazu mussten sie verschiedene Posten absolvieren und bekamen dafür Zauberzutaten, die sie dann zum Magier brachten. Dabei mussten sie aber aufpassen, nicht von den Fängern erwischt zu werden, da sie sonst alles abgeben mussten. Am Ende des Tages waren dann alle nass und müde, aber der Zaubertrank war fertig.

Am Sonntagmorgen kam Noah erneut zu uns und fragte, ob wir denn alle hochseetauglich seien, da wir recht lang unterwegs sein würden- denn der Regen ging weiter. Weil er sich nicht ganz sicher war, ging es ins Hallenbad, wo alle schwimmen, tauchen, Wasserball spielen und herumplantschen konnten. Das überzeugte Noah und wir durften zurück aufs Schiff.

Am Nachmittag kamen Noahs Söhne zu uns und erklärten, dass wir uns, um uns auf der Arche nützlich machen zu können, noch etwas mit Schiffstechnik beschäftigen sollten. Also übten wir verschiedene Knöpfe, Orientierung, Erste Hilfe und einige weitere nützliche Sachen.

Als Belohnung gab es zum Zvieri selbstgemachten Kuchen. Danach hatten wir Freizeit, in der man entweder rausgehen, drinnen spielen oder packen konnte. Nach dem Znacht war schon der Abschlussabend. Dort gab es verschiedene Spiele, Fragen und sonstige lustige Aufgaben zu meistern.

Am nächsten Morgen kam Noah zu uns und berichtete, dass seine losgeschickte Taube einen Zweig im Schnabel mitgebracht hatte - Sie war auf Land gestossen! Er bedankte sich bei uns für unsere Hilfe und verabschiedete sich. Dann war packen & putzen angesagt. Nachdem man noch einen Lunch für die Heimreise erhalten hatte, ging es auch schon zurück. Wir wanderten eine Weile und stiegen dann auf Postauto und Zug um, mit denen wir nach Hause fuhren. In Geroldswil angekommen, warteten schon alle Eltern und nahmen die Kinder in Empfang. Trotz dem (zwar passenden) Wetter zum Thema, ist es ein cooles, lustiges Lager gewesen und alle freuen sich schon auf das nächste Lager im Sommer.

Hast auch du Lust tolle Lager oder Programme am Samstagnachmittag zu erleben, dann schau doch einfach mal auf unserer Webseite vorbei:

www.ceviweiningen-geroldswil.ch

Elena Brunner v/o Minx, Gruppenleiterin