Mit Spannung warteten die Weininger Kunstturnerinnen auf die Bekanntgabe der Qualifikationsliste für die Schweizermeisterschaften in Utzenstorf. In der Kategorie P2 (131 Turnerinnen) schaffte es Sarah Graf sich auf dem 44. Rang (von 48 zugelassenen Turnerinnen) zu qualifizieren. Die Turnerinnen Mira Stalder (51. Rang), Mikaela Thieler (55. Rang), Ava Drake (57. Rang) und Noelia Haider (63. Rang) scheiterten knapp, haben aber gute Chancen auf eine Teilnahme im nächsten Jahr, da sie in der gleichen Kategorie nochmals antreten dürfen. Dunia Tamim klassierte sich auf dem 104. Platz.

In der Kategorie P1 verfehlte Lou Meier die Qualifikation auf dem 53. Rang (von 221 Turnerinnen) sehr knapp, während sich ihre Kolleginnen Sina Möckel (125. Rang), Michèlle Zarillo (133. Rang) und Melisa Hodzic (149. Rang) im hinteren Mittelfeld klassierten. Melanie Schai erreichte den hervorragenden 32. Rang, ist jedoch ein Jahr zu alt, um bei den Meisterschaften in der Kategorie P1 mitturnen zu dürfen.

Im Programm P3 bestritten nur 65 Turnerinnen die Wettkampfsaison. Die Weininger Athletinnen dieser Kategorie bemühten sich, im ersten Jahr gute Plätze zu ergattern, um sich dann vielleicht im nächsten Jahr unter den besten 32 zu klassieren. Sie schlossen die Saison auf den Plätzen 42 (Bernadette Fries), 48 (Saranya Gräni) und 57 (Vanessa Zimmermann) ab.

Als Höhepunkt der Saison durfte also Sara Graf letzten Sonntag mit Trainerin Emmi Schmid, Eltern und Freunden nach Utzenstorf reisen, um sich mit den besten Turnerinnen der Schweiz zu messen. Sarah startete mit einer sehr gut gelungenen Bodenübung und auch in der zweiten Disziplin, dem Sprung, konnte sie überzeugen. Am Barren wurden ihr nicht alle Elemente angerechnet, aber am Balken konnte sie den Wettkampf mit einer sturzfreien Übung souverän zu Ende bringen. Mit dem resultierenden 34. Schlussrang kann sie zufrieden sein – sie hat es geschafft sich gegenüber der Qualifikation um 10 Plätze zu steigern.

Man kann beim Turnverein Weiningen von einer gelungenen Saison der Kunstturnerinnen sprechen und gespannt auf die Leistungen im nächsten Jahr sein.