Für den gefahrlosen Konsum selbstgesammelter Pilze ist eine professionelle Kontrolle ein absolutes Muss! Zu gross ist das Risiko, dass sich ein Giftpilz unter die geniessbaren gemischt hat. Seit diesem Jahr müssen die Dietiker für die Kontrolle Ihrer Pilze jedes Mal fünf Franken bezahlen – eine Sparmassnahme des Stadtrates Dietikon. Geht man wöchentlich einmal in die Pilze kann das ganz schön ins Geld gehen. Vielleicht möchte sich der eine oder die andere dieses Geld sparen und lässt seine Speisepilze nicht mehr jedes Mal kontrollieren. Das kann fatale Folgen haben, können doch beispielsweise bereits wenige Gramm des Grünen Knollenblätterpilzes (s. Foto) tödlich sein. Die Sparmassnahme des Stadtrates ist deshalb absolut unverständlich, zumal der eingesparte Betrag kaum von Belang ist und Menschenleben auf dem Spiel stehen können.

Der Pilzverein Dietikon und Umgebung führt auch dieses Jahr seine bewährten Bestimmungsabende durch. Dieses Jahr wird das Hauptaugenmerk auf die Unterscheidung von Gift- und Speisepilzen gelegt. Unser Pilzexperte führt dabei jeweils durch den Abend und bestimmt zusammen mit den Anwesenden die mitgebrachten Pilze. Dieses Angebot steht allen Interessierten zur Verfügung – natürlich absolut kostenlos und unverbindlich. Die Daten unserer Bestimmungsabende, jeweils um 20:00 Uhr  im AGZ an der Oberdorfstrasse sind: 26.9., 17.10., 31.10., 14.11.2016