Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits im ersten Einsatz gelang Steiner auf Assists von Scherwey und Simmen das 1:0, es waren gerade mal 44 Sekunden gespielt. Die Gäste von der Uze liessen sich von diesem Schreck etwas wecken und kamen ihrerseits im ersten Powerplay zum Ausgleich, man schrieb die 5. Minute.

Das Spiel liess etwas Intensität vermissen, man hatte den Eindruck, als ob beide Mannschaften sich zum Saisonschluss nicht mehr allzu sehr weh tun wollten. Die Argovia Stars waren darin etwas effizienter, was sich manifestierte, indem sie durch Tore in der 10. Minute (Eicheberger auf Pässe von Scherwey und Steiner) sowie in der 18. Minute (Meier nach Vorlagen von Scherwey und Barz) bis zum Drittelsresultat von 3:1 davonziehen konnten.

Ausgeglichenes Mitteldrittel

Das Spiel ging im nächsten Abschnitt ähnlich weiter, es gab Torchancen auf beiden Seiten, das Tempo und die Intensität steigerten sich nicht signifikant. Nach einem ungeschickten Wechsel des Heimteams gelang den Ostschweizern durch den darauffolgenden Konter in der 32. Minute der Anschlusstreffer zum 2:3, was auch der Spielstand nach 40 Minuten war.

Am Ende deutlich gewonnen

Das knappe 3:2 hielt sich lange auf der Anzeigetafel und das Spiel wurde noch spannend. Es gab Torchancen auf beiden Seiten, jedoch blieben beide Schlussmänner souverän. In der 58. Minute war es dann Christoph Frei (Barz), der die Vorentscheidung herbeiführte, indem er zum 4:2 einnetzte. Der Schuss ins leere Tor von Christoph Fabian Frei (Steiner, Barz) in der 60. Minute war dann lediglich noch eine resultatkosmetische Zugabe.

Gruppensieg in der Qualimasterround der 1. Liga Gruppe Ost

Der verdiente Sieg brachte die Argovia Stars dank der mehr gewonnenen Direktbegegnungen in der Tabelle vor den punktgleichen EHC Uzwil auf den ersten Rang der Qualimasterround Ost. Dies ist ein schöner Erfolg, der etwas über die verpassten Playoffs hinwegtröstet. In Anbetracht des sehr hohen Niveaus in der 1. Liga Gruppe Ost sowie der Tatsache, dass die Argovia Stars sehr viele sehr junge Spieler in ihr Team eingebaut haben und über lange Phasen verletzungsbedingt auf wichtige Führungsspieler verzichten mussten, kann die Saison 2018/2019 als Erfolg gewertet werden.

Das Team kämpfte immer stark, gab stets vollen Einsatz und nie auf. Oft war man dem Sieg sehr nahe und es fehlte nur sehr wenig zu einem Exploit. Auch gab es einige beachtliche Erfolge gegen sehr hoch einzustufende Spitzenmannschaften. Wir sind gespannt, wie sich das junge Team nach der verdienten Pause in der kommenden Saison 2019/2020 weiter entwickeln wird.