Freizeit-Vereinigung Schlieren

Jubiläumsausstellung der Steinschleifgruppe Schlieren

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Fein, feiner, am Feinsten - Stein, steiner am steinsten!

Am 12. April 2015 dreht sich in der Turnhalle Moos in Schlieren alles nur um Steine. Die Steinschleifgruppe der Freizeitvereinigung Schlieren führt anlässlich ihres 40jährigen Bestehens eine Jubiläumsausstellung durch. Von 10.00 bis 16.00 Uhr können mehr als tausend Steine bewundert werden, von ganz kleinen bis zu gewichtigeren, grossen. Fürs leibliche Wohl sorgt das kleine Steinkafi  mit Getränken, Kuchen und Sandwiches.

Die Schlieremer Steinschleifer treffen sich regelmässig, sei es zu Exkursionen, wo gemeinsam Steine an speziellen Orten gesucht werden, sei es zu einem Besuch einer Steinbörse, wo immer wieder Raritäten gefunden werden. Dann folgt natürlich das Bearbeiten der Steine. An drei Abenden pro Woche ist die Werkstatt im Moos offen und so treffen sich wöchentlich bis zu zwanzig Personen, die neben der eigentlichen Schleifarbeit auch Erfahrungen austauschen, über die jeweiligen Spezialitäten diskutieren und die persönlichen Kontakte pflegen. Steinschleifer sind geduldige Menschen, sowohl die Suche der Steine in der freien Natur als auch das Verwandeln eines einfachen Kiesels in ein glänzendes Schmuckstück bereiten ihnen Freude. Anfangs werden die Steine noch maschinell bearbeitet, anschliessend folgt dann die eigentliche Handarbeit, die oft viele Stunden pro Stein betragen kann. Wenn dies in Gemeinschaft mit gleichgesinnten „Glüspis“ erfolgen kann, steht einem erfüllten Hobbyleben nichts mehr in Wege. „Glüspis“? Diese Abkürzung stammt aus dem Steinschleiferkreis selbst und meint ganz einfach „glückliche Spinner“, steinreich wird man eben nur durch viel Enthusiasmus, handwerkliches Können und viel, viel, viel Geduld.

Von den etwa siebzig aktiven Steinschleifern stellen nun dreissig ihre Werke aus. Teilweise können die Steine auch erworben werden. Jeder Künstler verhandelt gerne mit Interessenten direkt am Stand und die gekauften Objekte können ab 15.00 Uhr mitgenommen werden. 

Bericht: Annemarie Stemmler

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