Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf

Informationsabend «Erben und Schenken»

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gebannte Zuhörer

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Erben und Schenken - ein Thema das interessiert. Rund 140 Personen fanden sich im Saal des Kath. Pfarreizentrums St. Agatha auf Einladung des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf zum Informationsabend ein. Frau Claudia Wehinger, Rechtsanwältin bei der BDO Zürich, referierte fundiert darüber. Zuerst zeigte sie auf, dass beim Erben und Schenken nebst dem Erbrecht und dem Familienrecht auch andere Rechtsgebiete eine Rolle spielen können, so etwa das Sachenrecht bei Immobilienbesitz, das Sozialversicherungsrecht und sogar das internationale Privatrecht, auch wenn nur ein Bankkonto im Ausland vorhanden ist. Anhand einer "Norm"-Familie (Ehepaar mit zwei Kindern) sprach sie darüber, wie ein Nachlass und die Erbmasse bei der Errungenschaftsbeteiligung ermittelt wird, die von Gesetzes wegen meist vorhanden ist, wenn kein anderer Güterstand vereinbart ist. Kurze Hinweise gab es zudem zur Gütertrennung und Gütergemeinschaft. Nach den Ausführungen zur Erbfolge behandelte sie die Planungsmöglichkeiten der Erblasser und Schenkenden. Die gesetzlichen Pflichtteile geben einen recht engen Rahmen vor. Nur über einen kleinen Teil des Vermögens kann der Erblasser heute eigenständig verfügen, wenn Ehepartner und Kinder vorhanden sind. Eine Gesetzesänderung ist im Gange. Immer sind auch die Steuerfolgen zu beachten. Dass bei vorzeitigen Vergabungen die Auswirkungen auf die Beschenkten bei späteren Zahlungsproblemen im Zusammenhang etwa mit hohen Alterspflegekosten berücksichtigt werden müssen, wurde während der anschliessenden Fragerunde bejaht. Beim abschliessenden Apéro konnte Frau Wehinger noch auf etliche weitere Fragen eingehen.

Hans Schenk
Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf

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