Den Anfang machte am Samstag Cyrill Marcarini, der sich einiges vorgenommen hatte, gewann er doch 2017 bereits die Silbermedaille. Nach einem fulminanten Startsieg und einem kräftezehrenden Abnützungskampf, den er schliesslich verlor, verblieb Cyrill nur noch die Hoffnungsrunde. Doch auch diesen Kampf verlor Cyrill leider, was den für ihn enttäuschenden 7. Schlussrang bedeutete. 

Severin Bersnak hatte einen weniger guten Start und musste bereits im ersten Kampf nach einer Führung in einer aussichtslosen Lage im Bodenkampf aufgeben. Ein frühes Turnierende war die Folge.

Spannender Finalkampf

In der Kategorie Masters (Ü30) wurde im Pool-Modus gekämpft. Matthias Pfiffners startete engagiert und angriffig, verlor und gewann dann abwechselnd vier Kämpfe in einem stetigen Auf und Ab. Damit vermochte sich Matthias Pfiffner den dritten Podestplatz zu sichern!

Kurze Zeit später wurde mit dem Pool von Marcel Schlemmer, dem Trainer, gestartet. Marcel war seinen ersten Gegnern klar überlegen und gewann die ersten drei Kämpfe vorzeitig mit verschiedenen Wurftechniken. In einem spannenden Finalkampf brachte ihn ein Fehlentscheid des Schiedsrichters jedoch um die Chance auf einen Sieg.

Wegen dieser Niederlage konnte sich Marcel Schlemmer zunächst nicht recht über seinen Vize-Schweizer-Meistertitel freuen, denn die Enttäuschung überwog. Trotzdem ist dies aus Sicht des Judo Sportclubs Dietikon ein schöner Erfolg.

Titel nicht verteidigt, aber Silbermedaille hochverdient

Am Sonntag qualifizierten sich Julian Bersnak (Junioren U21 bis 55kg) und Yasmin Abbani (Damen U18 und Damen U21 bis 52kg). Yasmin Abbani kämpfte zunächst in der Kategorie U18, verlor jedoch ihren Auftaktkampf. In der Hoffnungsrunde konnte sie sich dann erfolgreich durchsetzen und kämpfte anschliessend bereits um die Bronzemedaille. Aufgrund eines fahrlässigen Regelverstosses wurde sie jedoch disqualifiziert und musste die Matte enttäuscht verlassen.

2017 wurde Julian Bersnak Schweizer Meister in seiner Kategorie und startete deshalb mit grossen Erwartungen. Dass diese nicht zu hoch gesteckt waren, bewies Julian eindrücklich mit zwei souveränen Siegen in den ersten beiden Kämpfen, sehr zum Jubel seiner Vereinskollegen. Somit stand er wie im vergangen Jahr im Final. In einem spektakulären Kampf unterlag er trotz Führung mit drei Wazaa-ari seinem Rivalen schliesslich. Obwohl Julian seinen Titel nicht verteidigen konnte, ist die Silbermedaille hochverdient und ein Grund zur Freude!

Erneuter Kampf um Bronze

Gleichzeitig war auch Yasmin wieder an der Reihe, denn sie hatte sich auch in der höheren Altersklasse U21 qualifiziert, notabene mit knapp 16 Jahren! Wieder kämpfte sie sich in den Kampf um Bronze vor. Diesmal liess sie sich nicht mehr unterkriegen und bezwang ihre Gegnerin mit einer Festhaltetechnik. Damit sicherte sie sich die Bronzemedaille!

Mit Freude und Enttäuschung, Spannung und Nervenkitzel, Siegen und Niederlagen sowie Silber und Bronze ging ein kurzweiliges Turnier zu Ende und die Athleten sowie die Trainer des Judo  Sportclubs Dietikon können insgesamt sehr zufrieden sein.