Zur 100sten Generalversammlung lud der Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf Herrn Daniel Issler von der Limmattalbahn AG als Referenten ein, damit die über 100 anwesenden Vereinsmitglieder aus erster Hand erfahren konnten, welche Auswirkungen die Bauarbeiten in Dietikon haben werden.

Dietikon wird Einschränkungen und Umtriebe bekommen mit Beginn der Bauarbeiten der Limmattalbahn. Es werde keine leichte Zeit sein besonders für die Gewerbetreibenden und die Bewohner im Zentrum. Mit diesen Informationen begann der Gastreferent Herr Daniel Issler, Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter Limmattalbahn AG an der Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf seine Orientierung über die bevorstehenden Bauarbeiten in Dietikon. Sie starten im September. Zuerst aber zeigte Herr Issler auf, dass der Bau der ersten Etappe der Limmattalbahn von Altstetten nach Schlieren erfolgreich im Zeit- und Kostenplan ist. Mit grossem und umsichtigem Einsatz haben die involvierten Firmen diese Teilstrecke gebaut, welche Anfang September fertig gestellt und in Betrieb genommen wird. Mit dem Bau der ersten und zweiten Etappe und mit den gleichzeitigen Ausbauten der MIV-Hauptverkehrsachsen wird auch das Ziel verfolgt, den Durchgangsverkehr auf die Überland- und Bernstrasse zu verlagern, so dass die Zentren Dietikon und Schlieren davon befreit sind. Trotzdem die Limmattalbahn AG alles daran setzt, die Einschränkungen entlang der Bahntrassee-Baustelle und vorallem im Zentrum so gering wie möglich zu halten, werden sie doch nicht unerheblich sein. Die Zufahrten, Durchfahrten, der Fussgänger- wie der Veloverkehr werden gewährleistet sein. Grössere Einschränkungen wird es während der Sommerferien 2020 und 2021 geben, wenn während Intensivbauphasen an der Zentralstrasse und der Reppischbrücke, sowie im Bereich Kirchplatz und Bremgartnerstrasse die Bahntrasseen erstellt werden. Nach diesen umfassenden Ausführungen kamen von Seiten der Mitglieder nur wenige Fragen, die zu beantworten waren. Vor diesen Informationen zur Limmattalbahn wurden die statutarischen Traktanden des Verbandes behandelt, zu denen der Präsident Hans Schenk unter den Mitgliedern Stadtpräsident Roger Bachmann, Stadtrat Lucas Neff, Gemeinderatspräsident Markus Erne und weitere Gemeinde- und Kantonsratsmitglieder begrüssen konnte. Diskussionslos wurde der Bericht des Präsidenten angenommen, der auch unter www.hev-dietikon-urdorf.ch eingesehen werden kann. Zusätzlich ging er noch auf die sehr geringe Stimmbeteiligung bei den Kantonsratswahlen und zu möglichen Auswirkungen der neuen Zusammensetzung des Kantonsrats ein. Weder Fragen noch Anmerkungen kamen zur Jahresrechnung, zum Budget und zum gleichbleibenden Jahresbeitrag. Im Anschluss an die Versammlung und das Referat konnten die Anwesenden zum Imbiss eingeladen werden. Trotzdem es die 100ste Versammlung war, wurde sie im üblichen Rahmen durchgeführt, denn der Geburtstag soll erst im Herbst gefeiert werden.

Hans Schenk