Gipsbachschluderi Ehrendingen

Fasnacht in Ehrendingen - Hotschenball

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Vom «Höhtal Express», der «Bäckerei Frei» und grossen Emotionen bei den Gipsbachschluderis

Am Fasnachtsdienstag ging der traditionelle Ehrendinger Maskenball über die Bühne. Die Gipsbachschluderis hatten die Mehrzweckhalle des Schulhauses Lägernbreite aufwändig und liebevoll in eine zauberhafte Märchenwelt verwandelt.

Den Auftakt zum diesjährigen Hotschenball machte die Freddy Pfister Band. Um 21.00 Uhr gehörte die Bühne den Räbeschläckern aus Wettingen, welche einen starken Auftritt hinlegten. Eine Stunde später rockten die Eichlefääger aus Würenlingen die Bühne. Zum Lied «Shut up and dance» wurde sogar auf den Stühlen getanzt.

Die zahlreichen Besucher haben auch dieses Jahr für ihre Kostüme und Masken keine Mühen gescheut und aktuelle und grossartige Sujets gewählt und hergestellt. Neben dem «Höhtal Express», welcher den 1. Gruppenrang erzielte, war auch eine Gruppe als «Mini Beiz, dini Beiz» unterwegs, welche den 2. Rang belegte. Ebenfalls waren «Lorax – der Schutzpatron der Bäume», sowie der «Doppel-Adler» vertreten.

Auch die Einzelmasken werkelten, nähten und malten fleissig für ihre Kostüme. So holte sich der «Beck Frei» den 1. Platz, gefolgt vom «Halteverbot vor Schulen» mit dem Vorschlag für einen Helikopter-Landeplatz für Eltern.

Zu später Stunde gab die Gastgeber-Gugge Gipsbachschluderi selbst noch ihre Lieder zum Besten. Noch während dem Auftritt liess der Tambourmajor, zweifacher Master of Major, die Bombe platzen und verkündete seinen Rücktritt. Nach 16 intensiven Jahren an vorderster Front der Gugge gibt Pitsch Frei sein Amt ab. Das Publikum wurde in diesen Minuten Zeuge eines unbeschreiblich emotionalen Moments der Gipsbachschluderis. Die sichtlich überraschten Schluderis schlossen sich zu einer langen Kette zusammen, nahmen Pitsch in die Mitte und während die Freddy Pfister Band das Lied Sierra Madre anstimmte tanzten sie alle Arm in Arm. In diesem Augenblick konnte es jeder im Saal sehen und spüren: Pitsch, die Schluderis lieben Dich und danken Dir von Herzen für Deinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz.

Auf einen Tambi muss die Gugge trotz des Rücktrittes nicht verzichten. Pitsch überreichte seinen Tambourstab an Stefan Näf, welcher die Gugge zukünftig musikalisch leiten wird.

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