Nicht überraschend beendete Buochs die eindrückliche Siegesserie von Leader Solothurn. 83 Minuten suchten die Gäste vergeblich den Durchbruch. Dieser gelang den Nidwaldner in dieser Spielminute. Der wirkungsvollste Einheimische, Tanushaj, flankte in die Mitte. Dort konnte freistehend Unternährer den Ball mit der Brust abnehmen, drehte sich ab und traf zur Spielentscheidung.

Die ersten Sequenzen gehörten Solothurn. Chatton konnte in der zweiten Minute davonziehen. Buochs-Goalie Blättler gelang es erst im Nachfassen den Ball zu halten. Zwei Minuten später dribbelte sich Schrittwieser durch. Die Antwort der Nidwaldner kam postwendend. Zuerst Haxhimurati, dann Gjidoda prüften Jeffrey Grosjean. Dieser zweite Schuss wurde zum Eckball. 

Tanushaj überlief in der zehnten Minute die Gästeabwehr und schoss übers Tor, ehe Lambert in den Abschluss kam (13.). Nach dieser offenen wie offensiven Startphase begannen sich die beiden Defensivabteilungen besser auf den Gegner einzustellen. Die Folge: gegenseitige Neutralisation. Darunter litt der Spielfluss. Der Raum für die Angriffsauslösung und –entwicklung fehlte. Buochs hat sich leichte Vorteile erarbeitet.

Diesen Bann versuchte Stauffer mit einer Einzelaktion zu durchbrechen, erfolglos wie Müller mit dem Nachschuss (34.). Auf der Gegenseite konnte Jeffrey Grosjean Haxhimuratis Schuss erst im Nachfassen zu halten. Die Besucher konnten in dieser ersten ausgeglichenen Halbzeit ihr Kombinationsspiel zu wenig zur Geltung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Solothurner den Aufbau von hinten heraus anzukurbeln. Die Truppe von Dariusz «Darek» Skrzypczak erhält ein Übergewicht, muss aber auf Konter der Platzherren auf der Hut sein. Daraus entstand der Distanzschuss von Veronica nach einem Arifi-Freistoss – erster Solothurner Eckball (56.).

Glück hatten die Ambassadoren, als auf den sechsten Eckball von Lambert Kirschenhofer den bereits abgewehrten Ball aus 25 Metern links neben das leere Tor setzte (63.). In der 70. Minute setzte sich Tanushaj links vehement durch, scheiterte aber an Jeffrey Grosjean. Die Aarestädter investieren viel für einen Torerfolg. Sie kämpfen, fanden aber gegen die massierter verteidigenden Zentralschweizer kein Durchkommen.