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Die Serie des STV Baden gegen Chênois hält: Baden gewinnt mit 26:24

Die Siegesserie des STV Baden gegen CS Chênois Genève hält an.

Die Siegesserie des STV Baden gegen CS Chênois Genève hält an.

Städtli 1 profitiert von den ungezügelten Emotionen der Gäste aus Genf und fährt gegen das unbequeme Kellerteam in der achten Begegnung den sechsten Sieg in Serie ein. Baden profitierte zudem von den unerwarteten Niederlagen von Stäfa und Gossau gegen zwei Teams am Tabellenende.

Bei weitem nicht so viele wie sonst, aber dennoch erfreulich viele Zuschauer fanden am Samstag Corona-Angst zum Trotz den Weg in die Aue. 

Die etwas über 100 Fans beider Lager erlebten zunächst einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Baden schaffte es weder hinten noch vorne, die aufsässigen Gäste aus der Westschweiz auf Distanz zu halten. Was die Stadtturner im Angriff immer wieder auflaufen liess und in der Defensive für viele vermeidbare Tore sorgte.

Genf lag meist vorn, Baden drehte zur Halbzeit etwas auf. Pausenstand: Unentschieden.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte klar Chênois. Die erste Zeitstrafe fing sich in der 33. (!) Minute ein Badener ein, und Steeven Panchaud (14/39, 36%) im Westschweizer Tor zeichnete sich wie schon im ersten Durchgang immer wieder durch gutes Stellungsspiel aus.

So dauerte es geschlagene 14 Minuten, bis Baden endlich wieder gleichgezogen hatte. Nach wie vor fehlte im Angriff Wucht und Dynamik, spielte sich vieles zu nah auf der Genfer Verteidigung ab. Was Kreisspieler Andreas Heyme (7/7) nicht an einer makellosen Chancenauswertung hinderte. Und dadurch etwas entschärft wurde, dass Torhüter Marco Wyss (14/34, 42%) endlich so richtig ins Spiel gefunden hatte.

In der 48. Minuten weckte Wyss mit einer Siebenmeter-Parade endlich jene Emotionen auf Badener Seite, die auf Gästeseite schon länger überbordeten. Wie die Partie ausgegangen wäre, wenn sich die Westschweizer Spieler und Offiziellen nun auf ihr Spiel konzentriert hätten, statt laufend lautstark gegen Schiedsrichterentscheide zu reklamieren? Wer weiss. So jedenfalls brachte sich Chênois in der turbulenten bis stellenweise gehässigen Schlussphase selbst um seine Siegeschancen und musste Baden ein knappes, aber nicht unverdientes 26:24 zugestehen.

Und das Team von Trainer Björn Navarin wurde in dieser Runde sogar noch reicher beschenkt: Gossau und Stäfa hatten gegen ihre ebenfalls am anderen Ranglistenende beheimateten Gegner gleich beide das Nachsehen. Womit Städtli 1 wieder von der Tabellenspitze grüsst.

HOPP STÄDTLI!

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