NLB-Handball

Debakel in Gossau: STV Baden muss sich mit 34:41 Fortitudo Gossau geschlagen geben

In der Tabelle verlieren die Badener damit den zweiten Platz und befinden sich neu hinter Kreuzlingen auf Rang 3.

In der Tabelle verlieren die Badener damit den zweiten Platz und befinden sich neu hinter Kreuzlingen auf Rang 3.

Städtli 1 zeigt beim NLA-Absteiger Gossau eine deutliche Steigerung in der Offensive, bringt in der Defensive aber kein Bein auf den Boden und verliert das Spiel deswegen klar und deutlich mit 34:41. Schon zur Pause lagen die Badener mit 16:20 zurück.

Die grosse und treue Fangemeinde von Städtli 1 war am Ende des Meisterschaftsspiels sprach-, rat- und verständnislos. Lag der Hauptgrund der Niederlage im letzten Meisterschaftsspiel in der Aue gegen Stäfa in einer katastrophalen Chancenauswertung, so war in der gut besuchten Buechenwaldhalle in Gossau die gesamte Deckungsarbeit mangelhaft. Die 41 erhaltenen Tore sprechen eine deutliche Sprache.

Der NLA-Absteiger konnte unter der ausgezeichneten Regie seiner Aufbauspieler beinahe nach Belieben schalten und walten. Leider nützte Städtli die gute Angriffsleistung mit gekonnten Spielzügen und ausgezeichneten Abschlüssen, insbesondere der beiden Flügelspieler, nichts. Die Verteidigung, die auf die Saison 19/20 verstärkt wurde, erfüllte ihre Pflicht fehlerhaft und selten als Team.

Fehlwürfe in wichtigen Augenblicken 

Gossau hat verdient gewonnen, war die klar bessere Mannschaft und lag von Beginn weg immer in Führung. Beim Stande von 11:10 nach 20 Minuten sowie beim Pausenstand von 20:16 keimte Hoffnung auf, aber Fehlwürfe in wichtigen Augenblicken knickten diese leider umgehend. Auch taktische Massnahmen des Trainers zeigten keine Wirkung.

Diese Niederlage, eine der deutlichsten der vergangenen Jahre, muss genau analysiert werden. Bereits am nächsten Samstag spielt Baden wieder in der Ostschweiz, diesmal gegen den Aufsteiger Kreuzlingen – der Städtli aktuell vom zweiten Tabellenplatz verdrängt hat.

Ein ähnlicher Ausrutscher wie in Gossau liegt nicht drin, denn die Teams der ersten Tabellenhälfte liegen zur Zeit allesamt nahe beisammen.

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