Die CVP Niederwil-Nesselnbach hat an ihrer Generalversammlung Nobert Ender als Kandidat für die Gemeinderats-Ersatzwahl nominiert. Zugleich wurde dieser als Vorstandsmitglied gewählt.

An der am 12. Juni 2019 im Theorieraum des Feuerwehrlokals stattgefundenen Jahresmitgliederversammlung durfte der Präsident Markus Küng nebst den 26 Mitgliedern auch die Co-Präsidentin der CVP-Bezirkspartei, Nelly Meier, begrüssen. Zu Beginn der Versammlung wurde des im letzten Dezember im Alter von 90 Jahre verstorbenen Alfred Stenz gedacht. Er war vor 46 Jahren Gründungsmitglied der CVP Niederwil-Nesselnbach und präsidierte den Vorstand in den ersten 10 Jahren. Wichtigste Traktanden der diesjährigen GV waren die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes und die Nomination eines Nachfolgers für den auf Jahresende zurücktretenden Gemeinderat Stefan Maurer. Für die Partei ist es ein Glücksfall, für beide Funktionen ein und dieselbe Person gefunden zu haben. Mit sympathischen Worten stellte sich Norbert Ender der Versammlung vor. Er ist ein Ur-Niederwiler. Er ist in Niederwil aufgewachsen und ist, abgesehen von einem kurzen berufsbedingten Unterbruch mit seiner Familie hier wohnhaft. Der 62-Jährige ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder. Als Elektroingenieur ETH war er während seines Berufslebens für ein internationales Unternehmen tätig. Seit diesem Frühjahr ist er pensioniert und verspürt Lust, sich in seinem dritten Lebensabschnitt noch für die Öffentlichkeit zu engagieren. Mit Applaus bekräftigte die Versammlung seine Nomination als Gemeinderats-Kandidat und die Wahl in den Vorstand der CVP-Ortspartei. Auch die übrigen Traktanden wurden von der Versammlung diskussionslos gutgeheissen. Wichtige Punkte des diesjährigen Jahresprogramms bilden die Unterstützung der CVP bei den National- und Ständeratswahlen sowie der im November geplante Besuch der Ausstellung „FAKE,die ganze Wahrheit“ im Stapferhaus in Lenzburg. Nach der Abwicklung der ordentlichen Traktanden wurden mit den anwesenden CVP-Gemeinderäten die Geschäfte der bevorstehenden Einwohnergemeindeversammlung diskutiert. Kritische Bemerkungen aus der Versammlung gab es zur Höhe der Abfallgebühren und zur geplanten Teiländerung des Bauzonenplanes und der Bau- und Nutzungsordnung „Geere“.