Bei wunderschönem, sonnigem und warmem Wetter fand in der Fahrweid der diesjährige Bring- und Nimmtag der Gemeinde Weiningen statt.  Um 07.30 Uhr waren die vielen Helfer und Helferinnen bereits mit dem Aufstellen der Infrastruktur beschäftigt, denn um 08.30 Uhr konnten schon Sachen gebracht werden und um 09.00 Uhr wurde der Bring- und Nimmtag offiziell eröffnet. Einigen Personen versuchten mit allen Tricks und Kniffen die schon früh gebrachten Gegenstände als Erste zu ergattern, sodass die Helfer und Helferinnen einige Leute darauf aufmerksam machen mussten, dass erst um 09.00 Uhr der Bring- und Nimmtag eröffnet werde. Mehrheitlich von Einwohner des Dorfteils Weiningen wurden viele Gebrauchsgegenstände gebracht, die von den Besitzerinnen und Besitzer nicht mehr gebraucht wurden und sie deshalb diese los werden wollten. Dieses Jahr wurde viel gebracht, aber auch sehr viel mitgenommen. Vom Geschirr, über einen Katzenbaum bis hin zu Glaswaren, Kinderspielsachen, Spiele, Skis, Skistöcke, Schlitten, Pulte, kleine Möbelstücke, Kinderwagen, eine Schaufensterpuppe bis hin zu den vielen Büchern wurde alles mitgenommen. Besonderen Anklang fanden wie jedes Jahr die Bücher wie auch Koffern.

Der Frauenverein Weiningen hatten beim Eingang einen Stand an dem hausgemachte Zöpfe, Kuchen, Gebäck, Blumen, Eier und gefärbte Ostereier und noch vieles mehr verkauft wurde. Der Erlös ging dieses Jahr an den Entlastungsdienst des Kantons Zürich. Diese Institution entlastet Mütter und Väter die ihre schwer behinderten Kinder zu Hausen betreuen.

Der Quartierverein Fahrweid führte eine kleine Festwirtschaft. Morgens gab es Kaffee und Gipfeli und später Steaks, Bratwürste, Servelas, Pommes frites und Kuchen. Über Mittag wurden die Helferinnen und Helfer regelrecht überrannt. Alle wollten zur gleichen Zeit ihr Essen und Trinken haben. Blöderweise stieg im ungünstigsten Moment die Fritteuse aus, dann hatte es zu wenige Servelas und als der Festwirt Nachschub und eine neue Fritteuse holte, gingen plötzlich auch noch die Bratwürste aus, sodass diese auch nachbestellt werden mussten.

Ab 12.00 Uhr durfte nichts mehr gebracht werden, sondern nur noch Sachen mitgenommen werden. So gegen 14.00 Uhr flaute der ganze Bring- und Nimmtag ab und als dann keine Leute mehr irgendetwas suchten, konnte man mit dem Aufräumen beginnen. Da ausserordentlich viele Gebrauchsgegen-stände mitgenommen wurden, konnte man die beiden Mulden nur je zur Hälfte füllen. Dies kann sich jedoch das nächste Jahr wieder ändern und eine Voraussage, wie viel man entsorgen muss, ist sehr schwierig. So gegen 17.30 Uhr waren die Helfer und Helferinnen mit dem Aufräumen fertig und man sah ihnen an, dass sie Müde und froh waren, nach Hause zu gehen. Wie es so ist, halten sich trotz gutem Aufpassen leider nicht alle an die Bestimmungen. So wurde beim nach Hause gehen noch ein Grill gefunden, der ganz heimlich bei der Föhrewäldli-Tafel abgelegt und so entsorgt wurde. Die Helfer haben diesen dann legal beseitigt.

Der gut besuchte Bring- und Nimmtag war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg