Der Himmel strahlte mit den 28 Limmattalerinnen um die Wette, als diese am 6. Juni zum Jahresausflug des Bürgerlich Liberalen Frauentreffs starteten. Die von der Präsidentin organisierte  Reise führte diesmal in die Genuss- und Kulturregion Bodensee. Auf sicherem Weg nahm Chauffeur Köbi Vögeli die Strecke zum ersten Ziel, dem obligaten Kaffee-/Gipfeli-Halt. Geschickt wusste  er dem "Gubrist-Stau" auszuweichen und so durften wir bald im Weiler Geerlisberg ob Kloten Rast einlegen. Hier erwartete uns ein herrlicher Panoramablick in die Alpen und auf das rege Treiben auf dem Flughafen.

Nach einer abwechslungsreichen Fahrt  durch das Zürcher  Weinland, durch schmucke Weindörfer und entlang dem Bodensee, erwartete uns auf dem wohl schönsten Schloss am Bodensee, das Schloss Arenenberg, eine Führung durch das  einzige deutschsprachige Museum zur Napoleonischen Geschichte. In einer interessanten Besichtigung erfuhren wir alles Wissenswerte über Kaiser Napoleon III, welcher in Arenenberg aufwuchs. Das Museum, heute im Besicht des Kantons Thurgau, präsentiert im Orginalzustand den Alltag der Kaiserlichen Familie.

Anschliessend rollte die Reisegesellschaft  weiter zur nahe gelegenen Insel Reichenau, der grössten der 3 Bodenseeinseln. Hier wurde uns ein Apéro und ein feines Essen mit "gluschtigen" Reichenauer Salaten und Gemüsen serviert. Dank dem milden Wetter konnten wir die Mittagspause im lauschigen Garten richtig geniessen.

"Das geht auf keine Kuhhaut", so lautete der Titel der nachfolgenden Führung. Um 15 Uhr empfing uns eine sympathische Hostess vom Reichenauer Tourismus-Büro. Zuerst besuchten wir die Kirche St. Georg mit ihren bedeutenden Wandmalereien, welche in das 10. Jahrhundert n.Ch. datieren. Wir erfuhren, dass das neben den Altarstufen aufgehängte 700 jährige Spottbild auf Kuhhaut geschrieben ist. Es zeigt die törichten und geschwätzigen Weiber und illustriert die Redensart vom Geschwätz, das auf keine Kuhhaut geht. In der nachfolgenden Fahrt über diese wunderschöne Insel vermittelte uns die Hostess viel Interessantes über die Geschichte, Gemüseanbau,  Fischerei und den Weinbau. So erzählte sie, dass jedes Jahr über 10 Millionen Salatgurten geerntet werden. Nach einer kurzen Stärkung und beladen mit Reichenauer Gemüse und viel Sonne auf "Vorrat"  fuhren wir auf dem kürzesten Weg, via Autobahn, nach Dietikon zurück.