Bürgerlich Liberaler Frauentreff Dietikon

BLF auf Jahresreise

megaphoneVereinsmeldung zu Bürgerlich Liberaler Frauentreff Dietikon

Bei kühlem Wetter, aber prächtiger Laune machten sich kürzlich rund zwei Dutzend Mitglieder des Bürgerlich Liberalen Frauentreffs (BLF) unter der bewährter Betreuung von Chauffeur Köbi Vögeli auf den Weg via A1 nach St. Gallen, weiter durch das schöne Appenzellerland nach Altstätten/SG zur Kerzenfabrik Hongler. Hier gab es vorab Kaffee und Gipfeli. Nach der Stärkung wurde uns zuerst ein Film über die Fabrikation der Kerzen gezeigt und zwar buchstäblich so wie es früher war. Anschliessend wurden wir in einem bestens geführten Rundgang durch das Fabrikgebäude des 400 jährigen Familienbetriebes begleitet. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Wachses und die Herstellung von Kerzen. Es gab unzählige verschiedene Grössen, darunter sakrale Kerzen oder mit individuellen Motiven gestaltete weisse oder farbige Kerzen zu sehen. Wir staunten, wie viel Handarbeit für die Herstellung benötigt wird. Nach der interessanten Besichtigung blieb uns noch genügend Zeit, um uns im Laden mit Kerzen, Laternen oder anderen Accessoires einzudecken.

Das Mittagessen nahm die Reisegesellschaft im Restaurant Weisses Rössli in Staad ein. In einem wunderschönen Raum, direkt am Bodensee, wurde ein feines 3-Gang-Menu mit Fisch serviert.

Danach fuhren wir zur Markthalle Altenrhein, ebenfalls in Staad, wo das in der Schweiz einzigartige Kulturprojekt vom Wiener Friedensreich Hunderwassser steht. Merkmale seiner Architektur sind u.a. vergoldete Zwiebeltürme, unebene Böden, bunte Farben, ungleiche Fenster sowie bunte Keramiksäulen. Nach 3 jähriger Bauzeit und grossem Durchhaltewillen der Handwerker (da es keine gerade Linien gibt, war für diese das ungewohnte Bauen eine grosse Herausforderung) wurde das grossartige Bauwerk beendet. Leider konnte Hundertwasser die Fertigstellung des Komplexes nicht mehr erleben: er verstarb im Jahr 2000 während einer Schifffahrt im Pazifik. Bei einer spannender Führung bewunderten wir das einmalige Gebäude mit seiner aussergewöhnlichen Atmosphäre. Als Kuriosum erfuhren wir, dass nach ausserordentlichen Umständen der gewellte, ungerade Fussgängerstreifen genehmigt wurde. Beladen mit weiteren Souvenirs fuhr uns der Chauffeur sicher zurück nach Dietikon. Ein gelungener Tag war um 18.00 Uhr zu Ende.

Susi Molteni

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