Mitgliederversamlung der SP Limmattal im Schulhaus Bachstrasse in Urdorf

"Wohnen - bezahlbar für alle" war das Thema der Mitlgiederversammlung er SP Limmattal, für das sich erwatungsgemäss erfreulich viele Genossinnen und Genossen interessierten. Mit Gastreferent Ueli Keller, Architekt, ehemaliger Gemeinde-und Kantonsrat von Zürich und Vorstandsmtglied des Dachverbandes "Wohnbaugenossenschaften Schweiz" (wbg schweiz) konnte ein kompetenter Fachmann für dieses Thema gewonnen werden. Keller stellte die Wohnbaugenossenschaften im Limmattal vor, so unter anderen die PREWO Wohnbau AG, Dietikon oder die Allgemeine Baugenossenschaft Urdorf. Für eine Wohnbaugenossenschaft ist die Erwerbung von Bauland keine leichte Aufgabe. Dies braucht vor allem auch politisch geschickte Ueberzeugungsarbeit in den Gemeindeparlamenten und Exekutiven. Die "wbg schweiz" umfasst immerhin gegenwärtig 140'000 Wohnungen, 45% davon in der Agglomeration Zürich. Die anschliessende Diskussion zeigte, dass das Thema Wohnbaugenossenschaften für Bürger ncht immer einfach zu verstehen  ist. zu gross sind die gesetzlichen Hürden. Die Dietiker Stadträtin Esther Tonini zeigte sich zuversichtlich, dass das Verständnis für Wohnbaugenossenschaften auch in einer bürgerlich beherrschten Exektive wie Dietkon, wächst.

Die beiden Kantonsräte Rosmarie Joss und Rolf Steiner wiesen auf die Eidgenössichen Abstimmungen vom 24.November dieses Jahres hin. Joss strich vor allem die Abstimmung 1:12 heraus und forderte die Ortsparteien auf, für dies Abstimmung positive Werbung zu machen.

Max Bürgis, Vorstand SP Limmattal

Bildlegende: Kantonsrat Rolf Steiner, Referent Arctitekt Ueli Keller, Kantonsrätin Rosmarie Joss,