Schlieren

Wer zieht nach Schlieren? Grillabend der FDP Schlieren mit spannendem Referat

megaphoneLeserbeitrag aus SchlierenSchlieren

Wer zieht nach Schlieren? Grillabend der FDP Schlieren mit spannendem Referat

„Ich verkaufe keine Wohnungen, ich sorge dafür dass verkaufbare Wohnungen gebaut werden!“ So stellte sich der professionelle Spezialist für Immobilien-Marketing und Vermarktungskonzeptionen Beni Ruhstaller vor, und er legte gleich los mit einem hochinteressanten Referat zur Frage, was Schlieren attraktiv macht und für wen.

Dabei blickte er zurück auf den Wandel von Schlieren von der Industrie- und Arbeiterstadt hin zur attraktiven und urbanen Wohndestination.

Die Attraktivität von Schlieren liege in der Nähe zu Zürich und im verfügbaren Raum. Moderne Performer und konsumorientierte Arbeiter machten heute zusammen die Hälfte der in Schlieren wohnenden Menschen aus. Diese beiden Gruppen symbolisierten das alte und das neue Schlieren. Und der Trend zeige klar nach oben, was sowohl den Status wie auch die Kaufkraft der Bevölkerung betreffe. Nach Schlieren zögen Leute mit Urbanitätsdrang aber mit zu geringem Budget für die Stadt Zürich. Als Fazit schloss er, dass Schlieren teurer wird, im Vergleich zur Stadt Zürich aber günstiger bleiben wird.

Es liege in der Natur der Sache, dass sich als Folge des Zuzugs die Alteingesessenen von den neuen, in der Lebensweise eher anonymen Zuzüger bedrängt fühlen und das neue Selbstverständnis dieser Bewohner in Schlieren mit Skepsis verfolgen. Den Wandel könne man nicht aufhalten, ist Ruhstaller überzeugt, und es sei klüger, mit dem Strom zu schwimmen und dabei das Beste für Schlieren herauszuholen, als sich gegen die Megatrends der Urbanisierung und der Verdichtung zu wehren. Hier sei Schlieren zwar gut unterwegs, aber es könnte noch mehr getan werden. Er nannte als Beispiele eine Stärkung des Zentrums, bessere Verbindung der Ortsteile, oder die Limmattalbahn.

Er empfiehlt, das Clusterkonzept weiter zu entwickeln, um auf dem Wohn - und Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben und dabei auch die weichen Faktoren wie zum Beispiel Familienfreundlichkeit, Freiräume, Sport und Wohnen im Alter nicht zu vergessen.

Kein Wunder folgte nach dieser Auslegeordnung eine höchst angeregte Diskussion, welche sich bis spät in den Abend fortsetzte. Das Interesse für das Thema war bei den vielen anwesenden Parteimitglieder und Interessenten gross und der Appetit auf Wurst vom Grill ebenfalls. Ein, in jeder Beziehung gelungener Anlass.

FDP Schlieren

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