Schlieren

Veteranenausflug des Männerchors Schlieren

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Bei aussergewöhnlich schönem Wetter fanden sich gegen 50 Reiselustige beim Stadthaus ein. Pünktlich fuhren wir los Richtung Kaltbach im Kanton Luzern, um bei Emmi die Käselagerung in den insgesamt 2,5 km langen Kavernen zu besichtigen. Hier wurden wir detailliert über die Produktion und Behandlung des Käses informiert. Dann durften wir in Schutzkleidung die stark nach Ammoniak riechenden Tunnels mit den eingelagerten Käselaiben besichtigen. Bewältigt wird dies mit einem minimalen Personalbestand mit Maschinen die die Laibe aus den Regalen fassen beidseitig mit Lake schmieren und wieder zurück ins Regal stossen. Unter anderem wird auch der Gruyère monatelang hier gereift, für die Endlagerung aber ins Greyerzerland zurückgebracht, um das Ursprungslabel zu rechtfertigen. Ein reichhaltiges Käsebuffet erwartete uns für die Schlussbesprechung und die vielen Eindrücke wurden eifrig diskutiert. die Weiterfahrt hatte das Schloss Wyher bei Ettiswil zum Ziel. Die geschichtlichen Zusammenhänge wurden uns von Sängerkollege Franz Erni, ein Bürger aus dem benachbarten Ruswil, erklärt. Ein schönes, nach einem Brand neu aufgebautes Wasser-Schloss das für Veranstaltungen gemietet werden kann. Im Schlosshof sangen wir unter der Leitung von Hugo Weber ein paar Lieder für unsere Partnerinnen. Durch die Umgebung des  Sempachersees ging die Fahrt zum Landgasthof Vogelsang-Eich. In neu gestalteten Räumen hoch über dem See genossen wir die Kügeli Pastete, eine Luzerner Spezialität. Das fantastische Panorama blieb leider hinter den Wolken verborgen. Zum Vergnügen der übrigen Gäste sangen wir auch hier einige Lieder.Der Champignon-Zuchtbetrieb in Wauwil war unsere nächste Station. Alle Produktionsbereiche wurden uns vorgeführt. Beeindruckend die Arbeitsleistungen der über 80 Pflückerinnen, welche die Pilze ab ca. 6m hohen Regalen ernten. Sie stehen dabei auf einem fahrbaren Hub-Podest das ein bequemeres Pflücken erlaubt. Da die Pflückerinnen einen wesentlichen Einfluss auf die Menge, Qualität und das Wachstum der Pilze haben erhalten sie einen Leistungslohn. Wir werden künftig die Champignons mit mehr Wertschätzung geniessen. Unser Organisator Oscar Bühler bedankte sich bei allen Helfern, die sich am Gelingen dieses eindrücklichen Tages beteiligt hatten und natürlich auch Urs Peyer, unserem umsichtigen Fahrer.

Hansruedi Ott

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