Die CVP Wettingen führt jedes Jahr im Dezember zu den aktuellen Brennpunkten in der Gemeinde. Dieses Jahr standen die Baustelle des Sport- und Erholungszentrum Tägi und die Dreifachturnhalle Märgeläcker im Fokus.

Das Sport- und Erholungszentrum „Tägi“ ist einer der Leuchttürme in der Gemeinde Wettingen. Zur Zeit ist aber an einen Sprung ins Hallenbadbecken oder an einen Eishockeymatch auf dem Eisfeld nicht zu denken, denn die Arbeiten für die Gesamtsanierung sind in vollem Gange. Davon konnten sich die 50 Interessierten am letzten Samstag im Rahmen des „Tatort Wettingen“ überzeugen. Der von der CVP Wettingen alljährlich durchgeführte Anlass ermöglichte es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich mitten in der Baustelle ein Bild zum aktuellen Stand der Arbeiten zu machen. Vielerlei Interessantes gab es zu erfahren: Die Stahlträger der Eisfeldüberdachung werden bis Weihnachten aufgerichtet sein. Das erklärte auch, weshalb die Stahlbauer auch am Samstag auf der Baustelle anzutreffen waren. Das Eisfeld soll bereits in einem Jahr den Benutzern übergeben werden, so dass noch im Dezember 2019 die ersten Hockeyspiele absolviert und Pirouetten gedreht werden können. Die Arbeiten im Hallenbad haben einen Rückstand von ca. 2 Monaten auf den ursprünglichen Terminplan. Dies ist unter anderem dem Umstand geschuldet, dass im Becken sämtliche Platten ersetzt werden müssen, da die Bestehenden in einem schlechten Zustand waren. Die Ausführungen von Roland Kuster, Gemeindeammann und Marco Baumann, Geschäftsführer der Tägi AG, gaben auch einen Einblick in die zukünftige betriebliche Organisation und Abläufe. Der Saal mit dem dazugehörigen Catering soll Dank effizientem Betrieb finanziell wieder erschwinglicher werden, auch im Hinblick auf die Nutzung durch die Wettinger Vereine. Das Tägi wird nach der Sanierung in neuen Glanz erscheinen und für Wettingen und die umliegenden Gemeinden wieder zu einem wichtigen Treffpunkt werden.

Nach dem Tägi führte die Tatort-Tour zur Dreifachturnhalle Margeläcker, die im Sommer 2018 den Betrieb aufnehmen konnte. Vor Ort gab Csaba Dul, Liegenschaftsverwalter der Gemeinde Wettingen, Details zur Entstehungsgeschichte der Halle und erste Erfahrungswerte aus dem Betrieb bekannt. Die Halle wird intensiv genutzt, auch am Samstag war die Halle durch den Turnverein belegt. Ein ungelöstes Problem ist die unbefriedigende Akustik , was bei Vollbelegung mit drei Schulklassen zum Problem wird. Es werden aber Lösungen erarbeitet um die Raumakustik zu verbessern.

Im Anschluss an die Führungen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem feinen Apéro über die grosse Bedeutung der Sportanlagen in Wettingen, räumt doch Wettingen dem Sport einen hohen Stellenwert ein. Mit der Sanierung des Tägi und der Turnhalle Margeläcker werden den Schulen, aber natürlich auch den Sportvereinen und Freizeitsportlern, optimale Möglichkeiten geboten.