Nicht nur zum gemeinsamen Hobby trafen sich die bewegungshungrigen Tänzerinnen und Tänzer im Bischofsschloss in Markdorf. Das Programm weitete das Tanzvergnügen zum Rundumgenuss. Wer mit Dancer‘s World auf Reisen geht, der kann was erleben.

Schon bei der Ankunft im speziellen Hotel kam man ins Staunen: Trat man im ersten Lift in eine Duschkabine aus dem letzten Jahrhundert, landete man beim zweiten im Verliess. „Wo ist die versteckte Kamera“, fragte der skeptische Max sofort. Nix Kamera, sondern eine originelle Unterkunft im ehemaligen Bischofsschloss war die Antwort.

Gut essen, wohlig ruhen, viel tanzen und gemeinsam beim Apéro die Zeit vergessen, das sind die Erfolgszutaten für einen Osterurlaub, den man nächstes Jahr wieder bucht. Das Ziel war nicht nur, im Tango, Cha Cha Cha und weiteren Tänzen sein Können zu erhöhen, sondern auch sonst seinen Lebenshorizont zu erweitern. Die Schlossbewohnerinnen und –bewohner wissen jetzt, was Graupen sind, wie eine Knickebeinmousse schmeckt, dass Störche keine laute Musik mögen und man auf dem Gehrenturm eine grandiose Aussicht auf und über den Bodensee hat.

Tänzerisch brachte man sich auf Vordermann, in der Cha Cha Rueda trat man dem Hintermann manchmal auf die Füsse.  Statt Ärger brach Gelächter aus, durch Wolfgangs schwungvollen Ellbogen fast auch Claudias Nase. Die Gruppe war eine fröhlich-beschwingte, coole, lüpfig-launige Tanzgemeinschaft. Fast alle kannten sich vom letzten Jahr und trotzdem lernte man Neues von- und übereinander: Max mag Mohrenköpfe, Heidi steht auf Yoda und Flamingos, Gerda auf Hanuta, Marcus isst die leider leckeren Pancakes im Doppelpack, André lieber T-bone Steaks, Daniel erzählt von Butan, Monika und Beat von Bali und ihrem Projekt, Sambuca mag niemand ausser einer trinkfesten Dame und Jürg tanzt Jive wie ein 20-Jähriger Heisssporn.

Die Tanzlehrer waren stolz auf die erzielten Fortschritte der Tänzerinnen und Tänzer. In wenigen Tagen wurde viel gelernt, das Repertoire erweitert und der tänzerische Ausdruck sichtbar verbessert.  So kamen beispielsweise besonders im Samba Urs‘ Hüftbewegungen zur Geltung, Silvias Voltas waren bewundernswert geschmeidig, Brigitta tanzte weich und rund, Rolf zeigte eine beeindruckende Tangohaltung und Kathrin drehte wir ein Wirbelwind linksherum im Discofox.

Alle nehmen unvergessliche Erinnerungen mit. Und alle wollen nächstes Jahr wieder mit, wenn es wieder heisst: Dancer’s World bittet zum Ostertanz.