Perfekte Pisten, super Wetter und einen Haufen Spass. Das tönt schwer nach dem Wintersportlager der Schule Dietikon.

Nach der Anreise mit dem Car, hiess es erstmals Betten beziehen und einrichten. Danach wurden wir mit einer grossen Portion Spaghetti belohnt. Nach dem Essen lernten wir uns mit einem kleinen Spiel besser kennen. Danach hiess es aber schlafen gehen, da wir am nächsten Tag ja top fit die Piste rocken wollten.

Am Sonntag standen wir das erste Mal auf unseren Skiern und Snowboards, besonders für die Snowboard-Anfänger die erste Mutprobe. Es war top Wetter, ein super toller Skitag. Wir trafen uns unter der Terrasse des neuen Restaurants zum Mittagessen. Das Essen ging schnell vorbei, weil wir ja alle wieder auf die Piste wollten. Nach dem zweiten Teil des Skitages gingen wir duschen und warteten auf unseren super leckeren Spätzliauflauf. Auch an diesem Abend hatten wir ein super Abendprogramm, wir hatten veranstalteten einen Postenlauf um das Haus im Fackellicht. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, in der wir uns die ganze Woche einen Wettkampf lieferten, passend zum Lagerthema: "miteinander gegeneinander". Die fünf verschiedenen Gruppen gaben sich selber Namen, sie mussten sich allerdings nach einem Land benennen. Darf ich vorstellen, hier sind unsere fünf Nationen: Pakistan, Kurdistan, England, Griechenland und Kanada.

Als der Postenlauf vorüber war, genossen wir ein feines Dessert. Somit nahm auch dieser Tag ein Ende und wir fielen müde ins Bett.

Jeder Morgen lief identisch ab: verschlafen zum Frühstück eilen, sich für die Piste bereit machen und dann die Piste rocken. Zum Mittagessen gab es wieder eine feine Suppe, damit wir danach gestärkt weiter fahren konnten. Als wir nach dem Skifahren nach Hause kamen, hatten wir recht lange Freizeit und genug Zeit zum duschen. Es gab ein spätes Nachtessen, weil vor dem Haus gegrillt wurde und die Feuerstelle erst einmal vom Schnee befreit werden musste. Nach dem Essen hatten wir einen freien Abend, das hiess, wir spielten UNO, Tischtennis oder Tischfussball und genossen den Abend mit begleitender Musik. Doch auch hier hiess es 22:30 Uhr Nachtruhe, da wir am nächsten Morgen top fit sein wollten für St. Moritz. Dienstag! Da wir alle noch nie an einer Ski-WM waren, konnten wir es kaum erwarten. Um 9:00 Uhr fuhr der Zug, der uns an die Ski-WM bringen sollte. Als wir am Bahnhof in St. Moritz ausstiegen, wusste man sofort wo es zum Festgelände ging. Die Stimmung war schon auf dem Hinweg der Hammer, doch als wir erstmals auf der Tribüne standen und das Schweizer Skiteam vorgestellt wurde, bekam so ziemlich jeder die Gänsehaut zu spüren. Doch leider wurden die Schweizer im Nationsteam Event Teamevent nur vierter und die Goldmedaille ging an unsere Nachbarn die Franzosen. Es war ein tolles Erlebnis, welches wir sicher nie vergessen werden. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an das OK der FIS ALPINE WORLD SKI CHAMPIONSHIPS ST. MORITZ 2017 für das Sponsoring der Tickets!

Auch dieser Tag ging einmal dem Ende zu, wir fuhren erschöpft vom Anfeuern mit dem Zug zurück nach Klosters. Zum Abendessen gab es eine leckere Lasagne. Danach schauten wir Eddie the Eagle, der Film zeigte uns, dass man seine Ziele nie aufgeben soll und dass es nicht immer ums Gewinnen geht.

Am nächsten Morgen wurden wir wieder mit Musik geweckt, damit wir die top präparierte Pisten der Madrisa hinunter sausen konnten, mit dem Komfort einer neuen, beheizten Sesselliftanlage. An diesem Tag hat mir das Essen sehr gut geschmeckt, wir assen Köttbullar mit Kartoffelstock. Mmmm war das lecker!

Doch nicht genug, am Donnerstag durften wir nach dem Skifahren unsere eigene Pizza belegen. Bevor ich vom Nachtessen berichte möchte ich noch erwähnen, dass wir zum Mittagessen in die Kanonenbar eingeladen wurden und eine leckere Bratwurst mit bestem Kartoffelsalat verspeisen konnten. Nun kommen wir zum Pizzamachen, wir konnten immer zu fünft in die Küche gehen und den Teig auswahlen, belegen und in den Backofen schieben. Nach zehn Minuten Wartezeit, konnten wir es kaum erwarten hinein zu beissen. Nach dem Essen hatten wir Zeit um in den Ländergruppen einen Beitrag für den Schlussabend vorzubereiten, anschliessend spielten wir wieder UNO, Tischtennis und Tischfussball.

Freitag, der letzte Skitag! Leider schneite es ununterbrochen und wir fuhren nicht so viel. Nach einer leckeren Tomatensuppe durften wir in Gruppen frei fahren und den Neuschnee geniessen. Nun nimmt auch dieser Skitag ein Ende und ich sitze gerade auf dem Bett, schreibe den Bericht und schaue dabei zu, wie die Mädchen die Jungs schminken. Wir freuen uns sehr auf den Schlussabend, auch wenn es bedeutet, dass wir morgen schon nach Hause reisen.

Jonas, 3. Sek, Dietikon