Schlieren

Skateranlage in Schlieren

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Weshalb hat der Stadtrat nicht den Mut, auf den damaligen positiven Entscheid für eine neue Skateranlage zurückzukommen und den Fehlentscheid zu korrigieren. Ein breit abgestützter Bedürfnisnachweis für die annähernd eine halbe Million Franken teure Skateranlage ist nicht vorhanden. Es grenzte schon an ein Wunder, wenn 20 Jugendliche wöchentlich dort ihrem Sport frönen würden. Der Trend für diese Sportart hat in den letzten Jahren merklich abgenommen. Es sind relativ wenig Jugendliche, die sich dafür noch interessieren. Aktive Skaterfans könnten die Anlagen in den umliegenden Gemeinden besuchen. Der durch Andreas Geistlich seinerzeit initialisierte Test mit der Skaterbahn in Altstetten/Bändlistrasse wurde trotz direktem Bus nur spärlich genutzt.

Das Argument, dass die Stadt für die Jugend etwas tun müsse, um ihnen ein sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit zu geben, kann ich verstehen. Ich bin aber der Meinung, dass die vorgesehenen Gelder wesentlich besser und breiter investiert werden könnten, indem man zum Beispiel die Schulgelder der Musikschule höher subventionieren und somit den Musikunterricht attraktiver machen würde. Von diesem Geldsegen würden wesentlich mehr Jugendliche profitieren. Die Musikschule Schlieren wird heute von über 170 Schülern regelmässig besucht.

Zur Skateranlage muss noch bemerkt werden, dass der gewählte Standort im Rohr trotz Betriebseinschränkungen nur Probleme mit der Bevölkerung bringen wird.

Bruno T. Gächter, Schlieren

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