Auf Einladung von FDP, CVP und GLP des Bezirks Dietikon kreuzten am Mittwochabend im Üdiker Huus Uitikon fünf Nationalratskandidaten die Klinge. Die amtierenden Nationalräte Beat Walti (FDP) und Thomas Maier (glp) trafen auf die beiden Nationalratskandidaten und Kantonsräten Josef Widler (CVP) und Jörg Kündig (FDP) sowie Gemeinderat Olivier Barthe (FDP) aus Dietikon.

Schnell wurde klar, dass neben politischen „Dauerbrennern“ wie Frankenstärke oder Gesundheitskosten „heisse Eisen“ wie die Limmattalbahn oder die hohen Sozialkosten in einigen Limmattaler Gemeinden zu reden geben. Auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik brannte den Besucherinnen und Besuchern der Podiumsdiskussion unter den Nägeln.

Bei denen vom Moderator Andreas Melchior und dem Publikum gestellten Fragen, überzeugten die Nationalratskandidaten durch eine hohe Sachkompetenz sowie langjährige Erfahrungen in ganz verschieden politischen Bereichen.

Bei der Diskussion zeigte sich auch, dass es relevante Unterschiede bei Themen wie
Ausbau Gubristtunnel, Finanzierungsmodelle betreffend steigenden Pflegekosten für die einzelnen Gemeinden, Finanzausgleich sowie Mitbestimmung der Bevölkerung bei der Raumplanung im Limmattal gibt.

Einig waren sich alle Kandidaten darin, dass sich die Region Limmattal in einem vernünftigen, guten Mix aus Wirtschaftstandort, Verkehrsnetz, Wohn-/Lebensqualität und Erhohlungsraum entwickeln soll.

Auf jeden Fall muss die politische Präsenz des Limmattals in Bundesbern garantiert sein, weshalb jede Stimme am 18. Oktober 2015 aus dem Bezirk Dietikon wichtig ist.


Emanuel Agustoni