An der Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren standen für einmal nicht Budget und Gewinn im Mittelpunkt, sondern CEO und Alt-Nationalrat Peter Spuhler. Der 54-jährige Thurgauer mit spanischen Wurzeln, der Ende 2012 nach 13 Jahren und einer Session im Nationalrat zu Gunsten seiner Firma Stadler-Rail-Group in Bussnang demissionierte, stellte sich in einem spannenden Interview den Fragen der Co-Präsidenten Diego Albertanti und Thomas Landis. Aber auch die Mitglieder des Gewerbeverein Schlieren erhielten die Möglichkeit dem ehemaligen SVP-Politiker mit Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Glücklich sein im Leben ist ein ganz wichtiges Element im Leben, hielt Peter Spuhler fest. „Wenn man einmal am Boden ist, ist die Kunst wieder aufzustehen und nicht liegen zu bleiben“, sagte Spuhler weiter. Grosse Sorgen macht sich der Arbeitgeber von 5200 Arbeitsplätzen zur geplanten 1:12 Initiative der JUSO aber auch zur Erbschaftssteuer. „Wenn die Erbschaftssteuer angenommen werden würde, könnte ich meine Steuern nicht mehr bezahlen“, so das klare Verdikt von Spuhler. Es könne nicht sein, dass man für ein und dasselbe zweimal zur Kasse gebeten werde.

Die Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren machte deutlich, dass die Führung mit dem Co-Präsidium Diego Albertanti und Thomas Landis gute Arbeit leisten. In mehreren Punkten wurden die budgetierten Zahlen im Positiven übertroffen oder die veranschlagten Mittel gar nicht ausgeschöpft. Dies führte zu einem Gewinn von über 3500 Franken.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt im Gewerbeverein Schlieren ist der starke Mitgliederzuwachs. „Wir konnten im laufenden Jahr dreizehn neue Mitglieder begrüssen“, sagte Diego Albertanti an der knapp einstündigen Generalversammlung. Sowohl das Co-Präsidium wie auch der übrige Vorstand wurde per Akklamation für zwei weitere Jahre gewählt.

Auch karitativ engagiert sich der Gewerbeverein Schlieren und überweist den Betrag von 1000 Franken zugunsten der Stiftung „Kind und Autismus“ in Urdorf. „Wir haben entschieden, aus den Neumitgliederbeiträgen einen Teil an diese Stiftung zu spenden“, sagte Diego Albertanti abschliessend.