Ein Pausenkiosk war schon immer ein Dauerbrenner-Thema im Schülerparlament der Sekundarschule Brüelmatt. Nach einem erfolgreichen Probebetrieb gehört der Pausenkiosk mittlerweile zum fixem Treffpunkt jeder 10-Uhr-Pause. Die Schule hat einen dauerhaften Betrieb bewilligt.

Unter der Leitung der Klassenlehrerin Sabrina Baumann verkaufen Schülerinnen und Schüler an fünf Tagen Brot und Süsses wie etwa Schoggistängeli sowie Getränke. Aber auch der gesunde Aspekt fehlt nicht: „Früchte geben wir gratis ab, und das läuft sehr gut“, freut sich Sabrina Baumann. Aber nicht nur die Schüler als Kunden profitieren. Die Tätigkeiten eines Pausenkiosks bringt auch Wissen in Betriebswirtschaft. Dies ist nicht nur eine gute Erfahrung für das Leben, sondern wird auch bei Bewerbungen gerne gesehen. Eine Win-Win-Situation also. Und zeigt klar: Schülerpartizipation ist nicht ein leeres Schlagwort.

Interview mit Michelle Helfenberger und Anina Hänni vom Pausenkiosk-Team 

Was läuft momentan am besten?

Das sind klar Gummischlangen und Pringels. Am besten läuft es zudem am Monatsanfang, wenn die Schüler Taschengeld bekommen haben.  

Was gibt es für Aufgaben neben dem Verkauf?

Wir schreiben den Einsatzplan für die Schüler. Die 2. und 3. Klässler helfen beim Aufbau des Kiosks. Dies ist aber in wenigen Minuten gemacht, da schon vieles vorbereitet ist. Die 1. Klässler helfen uns auch. Sie sind für uns sehr wichtig, da sie unser Nachwuchs im Team sind.

War es schwierig Schülerinnen und Schüler für das Kioskteam zu gewinnen?

Zuerst war es schwierig. Inzwischen haben wir sehr viele Leute. Im Kernteam sind momentan Jil Lindsay, Anina Hänni und Michelle Helfenberger. Die Helferinnen und Helfer können pro Einsatz Esswaren im Gegenwert von 2.50 Franken beziehen.  

Was macht ihr mit dem Gewinn?

Nach den Frühlingsferien werden wir sehen, wie viel Gewinn wir gemacht haben. Mit diesem Geld werden wir einen gemeinsamen Anlass finanzieren. Wichtig für uns ist aber, dass wir mit unserer Arbeit den Pausenkiosk ermöglichen können. Diesen können wir uns nämlich nicht mehr wegdenken.