Die FDP Urdorf hat an ihrer Generalversammlung einstimmige Parolen zu den Vorlagen gefasst, über welche die Urdorferinnen und Urdorfer am 8. März 2015 an der Urne abstimmen können.

Zum Objektkredit von Fr. 1'890'000 für den Neubau eines Kindergartens empfiehlt die FDP ein Nein. Das Volk lehnte bereits am 30. März 2014 eine erste überrissene Vorlage für einen zweistöckigen Kindergarten mit Abwartswohnungen für Fr. 3'400'000 mit grosser Mehrheit ab. Bei der neuen Vorlage handelt es sich im Wesentlichen um das gleiche Projekt ohne die Abwartswohnung. Auch für das neue Projekt sind die Kosten unverständlich hoch. Kein Mensch käme auf die Idee, ein einstöckiges, teilunterkellertes Gebäude auf einem Grundstück, das gratis zur Verfügung steht, für Fr. 1'890'000 zu bauen. Nach der ersten verlorenen Abstimmung hat die Schulpflege die Chance verpasst, eine günstigere Variante (z.B. auch einen Fertigbau) zu prüfen. Die FDP empfiehlt daher einstimmig die Ablehnung des Kredits.

Ebenfalls einstimmig sagt die FDP Ja zur Initiative zur Bildung einer Einheitsgemeinde. Aus der Sicht der FDP ist es sinnvoll, dass der Gemeinderat und die Schulpflege bauftrage werden, ein konkretes Projekt zur Bildung einer Einheitsgemeinde auszuarbeiten. Ob eine Einheitsgemeinde für Urdorf vorteilhaft ist, lässt sich erst beurteilen, wenn ein konkreter Vorschlag vorliegt. Schon jetzt steht aber fest, dass viele andere Gemeinde mit einer Einheitsgemeinde gut fahren und effizient funktionieren. Auch Urdorf sollte die Chance wahrnehmen und prüfen, ob eine Einheitsgemeinde für Urdorf vorteilhaft ist. Aus diesen Gründen befürwortet die FDP die Initiative zur Bildung einer Einheitsgemeinde einstimmig. 

Stephan Mazan, Präsident FDP Urdorf