Dietikon

Orchideen, exotischer Blütenzauber

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Unter diesem Thema lud der oek. Frauentreff Dietikon interessierte Blumenfreunde zu einem Vortrag ein. Ca. 30 Orchideen-Liebhaberinnen trafen sich im Kirchgemeindehaus St. Josef ein, um sich weiterzubilden wie eine Orchidee richtig gepflegt wird, um möglichst lange Freude zu bereiten.

Die Referentin Esther Amsler, Orchideenzüchterin aus Sirnach zeigte uns an praktischen Beispielen,wie diese exotischen Pflanzen zu pflegen sind und meinte „liebevoll vernachlässigen führt zum Erfolg.“

Orchideen sind in unseren Breitengraden erst seilt ca. 40 Jahren im Verkauf und konnten ursprünglich nur von begüterte Leuten gekauft werden.

Durch erfolgreiche ausgeklügelte Versuche werden sie nun auch im Grosshandel angeboten und sind für Jedermann-Frau erschwinglich.

Die Tropischen Orchideen stammen aus Asien und Mittelamerika, leben auf Bäumen und sind keine Schmarotzer, aber durchaus für unsere Wohnungen geeignet. Um eine Pflanze zum Blühen zu bringen, benötigen sie Licht, Feuchtigkeit und Wärme.

Wir kennen vor allem die Phalaenopsis und den Frauenschuh. Und wer hätte gedacht dass in der Schweiz ca. 75 Arten Orchideen wachsen? So kennen wir den Frauenschuh, das Knabenkraut und das Männertreu.

Zum Standort: Sie mögen es hell, im Winter sogar sonnig, in den Sommermonaten halbschattig. Während dieser Zeit dürfen sie auch im Freien stehen.

Das richtige Giessen: Dieses Thema war für jede Zuhörerin eine eigene Philosophie.

Esther Amsler tauchte einen Topf während ca. 1 Sek. in kalkfreies und mineralfreies Regenwasser. Danach ist es wichtig, die Pflanze gut abtropfen zu lassen bevor sie in den Übertopf gestellt wird. Das Substrat sollte gut abgetrocknet sein. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhalten besprüht man die Blätter. Das ersetzt den Tau in der Nacht. Orchideen sind genügsam und benötigen nicht unbedingt Dünger.Schäden an den Blättern, die durch Kalk und Mineralien entstehen, können mit Zimtpulver behandelt werden. Man sollte niemals eine Obstschale mit Äpfeln oder Orangen in ihre Nähe stellen, denn diese Früchte geben Giftstoffe ab, die die Pflanze zerstören.

Die faulen Wurzeln werden grosszügig weggeschnitten. Die Orchidee ca. drei Wochen kühl stellen danach vorsichtig giessen. Frau Esther Amsler beantwortete geduldig die vielen Fragen der interessierten Zuhörerinnen. Zum Abschluss empfahl sie uns die Pflanzen wie Lebewesen zu behandeln und wünschte uns viel Freude dabei.

Nächster Treff: 6. Dezember 2013. Unterwegs nach Bethlehem mit Frau Pfarrer W. Lammers.

Rosemarie Maag

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