Voller Erwartungen stiegen am 4. Juli 28 neugierige Frauen und Männer in die Bahn Richtung Chur. Nach einem feinen Mittagessen ging die Fahrt weiter nach St. Moritz und von dort im herrlichen Panoramawagen über die Bernina nach Poschiavo. Es war eine Fahrt der Superlative - Sonne, Berge, Schneefelder, Gletscher, Bergblumen, Aussicht – einfach grossartig. In Poschiavo wurden wir im Vecchio Monastero mit einem fein zubereiteten Apéro empfangen, serviert von den Augustinerinnen. Einige Teilnehmende logierten im Hotel Croce Bianca, der grosse Teil jedoch im schön restaurierten Vecchio Monastero. Die sehr guten und schön präsentierten Abendessen nahmen wir jeweils gemeinsam ein im Hotel Croce Bianca.

Die Tage waren reich gefüllt. Am Sonntagnachmittag erwarteten uns zwei Führerinnen zu einer Dorfführung. Poschiavo ist ein äusserst liebliches Dorf mit wunderschönen Patrizierhäusern und prachtvollen Gärten.

An den Vormittagen hielten wir meist eine gemeinsame Besinnung bereichert mit Liedern des gesangfreudigen gemischten Seniorenchores!

Am Montagnachmittag fuhren wir mit der Bahn bis Le Prese oder bis Miralago. Von dort wanderten wir dem Lago di Poschiavo entlang bis zum Hotel Le Prese, wo uns ein feines Glacé serviert wurde. Am Dienstag fuhren wir mit der Rhätischen Bahn nach Tirano(Italien), wo wir die Madonna di Tirano besuchten auf einer speziellen Stadtführung im kleinen, gelben Strassenbähnli. Auf der Heimfahrt bestaunten wir nochmals das SBB-Wunder der Schlaufe bei Brusio.

Der Mittwoch war ausser der interessanten Führung im Vecchio Monastero unser freier Tag, denn auf dem kleinen Dorfplatz erlebten wir Marktbetrieb! Poschiaverinnen und Poschiaver verkaufen dort jeweils einheimische Produkte, die sehr viel Anklang finden. Daneben blieb Zeit für Museumsbesuche und zum Verweilen bei einem feinen Eis. Am Donnerstag wagten wir die Fahrt hinauf nach Cavaglia, wo die Mutigen den Gletschergarten besichtigten und wir Andern eine kleine Wanderung unternahmen. Dabei entdeckten wir nebst der einmaligen Bergwelt auf fast 2000 Metern Bergblumen wie z.B.Türkenbund.

Am Abend erwartete uns der Hotelier des historischen Hotels „Albrici“. Er führte uns durch das geschichtsträchtige Haus, wo wir anschliessend auch das Nachtessen einnehmen durften.

Am Freitag hiess es Abschied nehmen. Die Koffern wurden wie zu Beginn der Ferien wiederum per Kleinbus abgeholt, sodass wir nur mit dem Handgepäck die Heimreise antreten konnten. Nochmals freuten wir uns an der sonnenbestrahlten Bergwelt. In St. Moritz wurde uns ein feines Essen serviert im Hotel Waldhaus mit Blick auf den St. Moritzer See, bevor wir den Rest der Heimreise antraten.

Wohlbehalten und ohne Zwischenfälle kehrten wir nach Urdorf zurück. Die Herzen voller Bilder, Erinnerungen und guter Gedanken. Ein grosser Dank geht an die sehr gastfreundlichen Augustiner-Schwestern, an den Hotelier und das Personal der Hotels Croce Bianca und Albrici und generell an die freundlichen und hilfsbereiten BewohnerInnen des Puschlavs.

Sr. Elisabeth Müggler, Pfr. Ivan Walther, Kathrin Joye