Solothurn

Nationalratswahlen. Wählen als persönliche Freiheit.

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Im herzen Sozial, das beschreibt mich wohl am ehesten. Auch wenn ich mit einigen Entwicklungen innerhalb der SP nicht einverstanden bin, wähle ich meistens Kandidaten der SP. Doch, nicht nur. Als Wählerin habe ich das Privileg, die leere Liste zu nehmen, und mit mir genehmen Kandidaten zu füllen.

Würden mehr Wähler zu diesem Recht greifen, und Leute wählen, die sie aus Überzeugung wählen, und nicht nur, weil der Vermerk "Bisher" steht, sähe unser Parlament nächstes Jahr vermutlich komplett anders aus. 

Ich höre immerwieder die Kritik, das Parlament würde am Volk vorbei Politisieren, was es ja auch wirklich tut. Dann wählt doch bitte auch Menschen, und nicht Parteien! Wählt nicht die ewiggestrigen, die schon seit gefühlten Tausend Jahren auf ihrem Sitz hocken, und ihn nie freiwillig abgeben, egal ob sie jemals das taten, was sie vor der Wahl versprachen. 

Aus diesem Grunde habe ich dieses Jahr auf meine Liste auch Stephanie Ritschad, Franziska Roth und Peter Gomm auf meine Liste geschrieben. 

Alles Menschen. Menschen, denen ich vertrauen schenke, und die ungefähr das selbe wollen, wie ich. 

Es würde mich wirklich freuen, wenn sich mehr Wähler die freiheit nehmen würden, und sich mit den Kandidaten auseinandersetzen. Die HESO bietet dafür noch bis Sonntag die Gelegenheit, von vier Parteien die Kandidaten Hautnah erleben zu dürfen. 

So konnte Roberto Zanetti mich gerade dort für sich gewinnen. Das ich Christoph Imark meine andere Ständeratsstimme gab, war als Heimwehschwarzbübin klar. 

In diesem Sinne, geht wählen! Wählt eure Kandidaten! Wählt euer Parlament! Weil jammern ist einfach, etwas tun noch einfacher!

Sandra Lia Infanger

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