Am Mittwoch, 9.4.14 versammelten sich die Mitglieder und der Vorstand der sozialdemokratischen Partei Dietikon, um über die Zukunft des Dietiker Niderfelds zu diskutieren. Zum Ende einigte man sich darauf, eine Resolution zu verabschieden, welche den Industrie- und Gewerbeteil des Niderfelds als Standort für den Deutschschweizer Innovationspark ins Spiel bringt.

Dank eines einleitenden Referats von SP-Hochbauvorsteherin Esther Tonini konnten sich die Mitglieder zu Beginn ein Bild über die drei sehr unterschiedlichen Projekte der beauftragten Planungsbüros machen und welche weiteren Planungsschritte nun anstehen. In der anschliessenden Frage- und Diskussionsrunde wurden dann zuerst einige Details zum ganzen Entwicklungsgebiet geklärt, bevor man näher auf die in der Zonenordnung ausgeschiedene Gewerbe- und Industriezone einging. Bezüglich dieses Teils des Niderfelds ging es darum, wie die vom Stadtrat vor der Abstimmung über die Zonenordnung versprochenen hochwertschöpfenden Arbeitsplätze angesiedelt werden können. Ob ein Planzer-Logistikterminal diese Anforderungen erfüllen würde, wurde zwar durchaus auch diskutiert, im Vordergrund stand aber, das Gebiet als Standort für den überregionalen Innovationspark zu positionieren. Die SP sieht darin eine einmalige Chance, Dietikon als Wirtschaftsstandort attraktiv zu vermarkten und somit die Einnahmen der Stadtkasse zu verbessern, um Sparübungen auf dem Buckel der ohnehin bereits strapazierten Bevölkerung zu vermeiden. Die Mitgliederversammlung verabschiedete diesbezüglich eine Resolution, welche den Stadtrat auffordert, dies zu prüfen und sich dafür einzusetzen, dass der Innovationspark nach Dietikon kommt. Dies müsste einen Logistik-Terminal nicht zwingend ausschliessen, stellt jedoch spezifische Anforderungen an ein mögliches Projekt, welche aus Sicht der SP erfüllt sein müssten. Die Mitglieder der SP Dietikon sprechen sich deutlich für eine qualitativ hochwertige Nutzung der künftigen Gewerbe- und Industriezone im Niderfeld aus, welche dringend gebrauchtes Steuersubstrat einbringt und die Qualität der Park- und Wohnzonen nicht negativ beeinflusst. Daran darf nicht gerüttelt werden. Nach den Diskussionen zum Niderfeld blieb dann auch noch Zeit, damit sich die zwei anwesenden Kandidierenden für die Schulpflege, Zelijko Vuksanovic (bisher) und Patrick Gäumann (neu) vorstellen und über einige ihrer Schwerpunkte Auskunft geben konnten. Der dritte Kandidat, Rolf Winiger (bisher), musste sich zugunsten seiner Tätigkeit als Junioren-Fussballtrainer leider entschuldigen. Danach wurde nach einigen Varia die interessante und intensive Mitgliederversammlung geschlossen und man machte sich aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit relativ zügig auf den Heimweg.