Die Wanderung der Senioren-Gruppe „Chumm und mach mit“ aus Urdorf führte an den Lauerzersee (SZ). Hätten die einheimischen Muotathaler Wetterschmöcker für diesen Tag eine Prognose gewagt, wären sie in jedem Fall richtig gelegen, denn sämtliche wetterbestimmenden Faktoren waren „dabei“ - also ein echtes „Meteo-Wandererlebnis“. Hatte es in Urdorf noch geregnet, so schien in Arth-Goldau bereits die Sonne und der Föhn sorgte für eine grossartige Sicht auf die umliegenden, frisch verschneiten Gipfel. Die Wanderung begann im Goldauer Bergsturzgebiet, wo im Laufe der Jahrhunderte, eine wildromantische Landschaft entstand; ein alpiner Urwald bestehend aus monumentalen Felsbrocken, einer üppigen Vegetation und verträumten, kleinen Seen. Wanderleiter und Hobby-Historiker Ruedi Widmer vermittelte dazu interessante Informationen zur Geschichte einer der grössten Naturkatastrophen in der Schweiz. Auf gut ausgebauten Wegen über Moor- und Sumpfgebiet folgte dann der Aufstieg in die Region der „Steiner Chilbi“ und auf dem Höhenweg über dem Lauerzersee, hinunter nach Seewen. Das Ziel war das historische Gasthaus „Zum weissen Kreuz“, der Stammbeiz der legendären „Wetterschmöcker“. Dort, in ihrem eigenen Zimmer, entstehen die oft „überraschenden“ Vorhersagen . . . Das Highlight beim Mittagessen war jedoch „Güggel Charly“, präsentiert mit launigen Sprüchen vom Gastwirt. Ein Riesen-Hahn, stammend aus der Art der weltweit grössten Hühnerart, die in Indien heimisch ist. Charly mischte sich frei unter die Leute und widmete sich - „als Hahn im Korb“ - vor allem den weiblichen Gästen. Auf dem letzten Wegstück entlang der Muota nach Brunnen begleitete nochmals „der älteste Urner“ die zufriedenen Senioren - allerdings aus der Gegenrichtung, stürmisch vom See herkommend!