„Es ist so lässig, dass so viele zur Party kamen“, freute sich Nadine über den vollen Saal der Dancer’s Night. Sie legte mit Begeisterung die Platten auf und feuerte die Leute nonstoop als DJ an.

Kurz vor 20 Uhr kamen die ersten Gäste, zahlten die bescheidenen sechs Franken Eintritt, montierten ihre Tanzschuhe, suchten sich gleichzeitig bekannte Gesichter und ein gemütliches Plätzchen am Rande der Tanzfläche und freuten sich auf vier heisse Stunden.

Bald waren alle von den zwei Bardamen mit Getränken versorgt und konnten loslegen. Schauen genügte nicht, aktives Tanzen, Üben, Anwenden, was in den Kursen gelernt wurde, war angesagt. Immer zwei Songs lang wurde der gleiche Tanz gespielt. Nadine wechselte geschickt von schweisstreibenden Beats zu langsameren Stücken, wo auch das Flirten, Geniessen und Verschmelzen nicht zu kurz kam.  Trat man sich auch hin und wieder auf die Füsse oder verstand die Frau nicht ganz, wohin der Mann sie führen wollte, egal. Die Paare lachten sich fröhlich an, kicherten ob den kreativ-originellen Tanzeinlagen und lustigen Missverständnissen. Die Haare flogen und mancher Mann wechselte mehrmals das verschwitzte Hemd. Auf jeden Fall gab es viele Gründe zum Strahlen.

Das eingespielte Dancer’s World Team tat im Hintergrund alles, um dem bunt gemischten Publikum einen wohltuenden Abend zu ermöglichen. Ob Turniertänzerin oder Hobbytänzer, ob Walzerfan oder freestyle Discofoxler, Hauptakteure waren die Paare auf dem Parkett. Ein Hoch auf alle, die sich für einen flotten Abend entschieden haben, den TV ausgeschaltet liessen und stattdessen die beats per minutes in moves umsetzten.