Widen

Kurze Versammlung der Reformierten

megaphoneLeserbeitrag aus WidenWiden

Nachdem das Traktandum «Pfarrwahl» von der Liste der zu behandelnden Geschäfte gestrichen werden musste (die zur Wahl stehende Kandidatin hatte zwei Tage vor der Wahl durch die Kirchgemeindeversammlung aus persönlichen Gründen ihre Bewerbung zurückgezogen), blieben nur noch zwei Traktanden, über welche abgestimmt werden musste: Das Protokoll der letzten Versammlung sowie der Voranschlag 2020 wurden diskussionslos einstimmig genehmigt. Unter «Verschiedenem» erfolgten, nebst Mitteilungen der Kirchenpflege, dann einige Wortmeldungen.

Protokoll und Budget 2020 genehmigt
Das Protokoll der Versammlung vom 23. Juni wurde einstimmig und ohne Wortmeldung genehmigt.

Einstimmig genehmigte die Versammlung auch das Budget 2020 mit einem unveränderten Steuerfuss von 20 %. Vorgängig hatte das zuständige Mitglied der Kirchenpflege die markantesten Abweichungen zum Vorjahresbudget erläutert und mit Grafiken dargelegt, wie sich die verschiedenen Positionen zusammensetzen. Das Budget sieht einen kleinen Einnahmenüberschuss vor. Auch zu diesem Traktandum wurde das Wort nicht verlangt.

Mitteilungen der Kirchenpflege

Unter „Verschiedenem“ orientierte Kirchenpflegepräsident Roland Schellenberg darüber, dass immer noch ehrenamtliche Kirchenpflege-Mitglieder gesucht werden.  Überdies fehlt eine Revisorin / ein Revisor für die Buchhaltung der Stockwerkeigen-tümer-Gemeinschaft KiBiZi. Weiter teilte er mit, dass die Kirchenpflege im Januar erstmals einen „Runden Tisch“ anbieten wird. Dort soll ein ungezwungener Meinungsaustausch zwischen interessierten Gemeindegliedern, Mitgliedern der Kirchenpflege und Mitarbeitenden stattfinden.

Wortmeldungen aus der Versammlung

Aus der Versammlung wurde die Frage gestellt, zu welchen Zeiten die installierten Video-Kameras in Betrieb seien und wie lange die Aufzeichnungen gespeichert blieben. Der Vorsitzende antwortete, dass die Kameras bis zum Vorliegen der Bewilligung der kantonalen Datenschutz-Beauftragten ausgeschaltet seien. Das Genehmigungsverfahren wurde eingeleitet.

Ein Versammlungsteilnehmer wollte wissen, wann Resultate zum Pilotprojekt „Neue Aufgabenteilung zwischen den Pfarrpersonen und den Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen“ zu erwarten seien.

Weiter wurde das Auswahlverfahren für die neue Pfarrperson bemängelt, es habe quasi hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Die Antwort lautete dahingehend, dass die heute eigentlich zur Wahl stehende Pfarrperson eine Gastpredigt gehalten habe und somit in der Gemeinde bekannt gewesen sei. Ausserdem bestand die Pfarrwahlkommission nicht nur aus Mitgliedern der Kirchenpflege. Die Forderung nach mehr Transparenz sei nicht nachvollziehbar.

Nach einer knappen halben Stunde konnte der Vorsitzende bereits zum Apéro im KiBiZi-Saal einladen.

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