Obersiggenthal (Nussbaumen)

Konzernverantwortungsinitiative erreicht Obersiggenthal.

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Grosskonzerne mit Sitz in der Schweiz sollen weltweit Menschenrechte und Umweltstandards respektieren müssen. Diese Forderung der Konzernverantwortungsinitiative sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Hereinspaziert! Die Konzernverantwortungsinitiative sucht Unterstützerinnen und Unterstützer.

Grosskonzerne mit Sitz in der Schweiz sollen weltweit Menschenrechte und Umweltstandards respektieren müssen. Diese Forderung der Konzernverantwortungsinitiative sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Landauf, landab werden zurzeit lokale Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungsinitiative gegründet; so auch in Obersiggenthal.

In den kommenden Monaten will die neu gegründete Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte sollen sich bei Christian Keller (keller.ch@gmx.net) melden oder sich direkt auf der Komitee-Website unter konzern-initiative.ch/lokalkomitee-obersiggenthal/informieren. Fahnen können unter konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind, und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards.

Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet werden. Konkret sollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz verpflichtet werden, in ihren Geschäften auf der ganzen Welt Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

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