Dietikon

Kleine Seniorenwanderung zur Klosterkirche St. Martin, Hermetschwil

megaphoneaus DietikonDietikon

Wiederum organisierte  einen interessanten Ausflug nach Hermetschwil.

 Bei schönstem Frühlingswetter besammelten sich 32 wanderfreudige Senioren am Bahnhof Dietikon. Mit der Bremgarten/Dietikon-Bahn genossen wir einen gemütlichen Einstieg in den Tag, fuhren nach Bremgarten West und danach mit dem Postauto nach Hermetschwil.

Der Tag stand ganz im Zeichen der Pfarr- und Klosterkirche St. Martin in Hermetschwil. Hier einige Angaben aus der Geschichte: Die Anfänge der Benediktinerinnen-Abtei gehen auf das Doppelkloster Muri zurück. Die Gründung erfolgte 1082 durch Abt Giselbert mit der Einsetzung von Schwestern, die aus dem mit St. Blasien / Schwarzwald verbundenen Frauenkloster Berau stammten. Mittelpunkt des klösterlichen Lebens ist der Lobpreis Gottes mit Eucharistie, Stundengebet und Meditation. Neben den geistlichen Übungen nimmt die Arbeit einen wichtigen Teil des Tages ein; die Hostienbäckerei, Handarbeiten, Weben, Kerzenherstellung, Imkerei, Gartenarbeit und Hausarbeit dienen dem Lebensunterhalt.

Ernst Burkhardt erzählt uns alles über das Kloster. Es wurde Ende des 12. Jahrhundert gegründet und 1876 aufgehoben. Seit 1985 besteht es wieder. Das Kloster wurde durch Rennovationen innen und aussen neu verputzt. Sanfte Restaurationen der Fresken, Deckenbilder und Stuckaturen wurden vorgenommen. Heute leben 9 Nonnen im Kloster und gewährleisten eine gute Weiterführung. 

Weiter ging die Wanderung über die alte Holzbrücke, durch den Wald und entlang der Reuss nach Bremgarten. Im Stadthof stärkten wir uns mit Nussgipfel und Kaffee und machten uns wieder auf die Rückfahrt. 

Die nächste Wanderung führt uns ins Tösstal. Wir freuen uns jetzt schon auf eine grosse Beteiligung.

Foto und Bericht von Werner Schmid, Dietikon

Meistgesehen

Artboard 1