Der Präsident des Hauseigentümerverbands Dietikon-Urdorf Hans Schenk konnte an der Generalversammlung nebst knapp 90 Mitgliedern, teilweise mit Partner/Partnerin, auch Frau Anita Binz-Deplazes, Energiebeauftragte der Stadt Dietikon, begrüssen, welche im Anschluss an die ordentlichen Traktanden ein Referat zum Thema "Energetisch optimiert Gebäude sanieren" hielt. Sie zeigte auf, dass es wichtig aber auch vorteilhaft für jeden Hauseigentümer ist, Energie einzusparen. Vor einer Sanierung sollte jedoch immer ein Gesamtkonzept erstellt werden, damit die vorhandenen Gelder auch richtig eingesetzt werden. Für energetische Sanierungen können Geldbeträge geltend gemacht werden bei Bund, Kanton und/oder Gemeinde. Für eine erste unentgeltliche Beratung besteht für die Dietiker Hauseigentümer bei der Stadt Dietikon mit Frau Binz eine Anlaufstelle. Sie kann umfassend Auskunft geben und bezüglich Subventionen und Gesuche helfen. Sie müssen eingereicht werden, bevor mit der Arbeitsvergabe begonnen wird. Vor diesem Referat konnte der Präsident die Mitglieder durch die ordentlichen Traktanden führen. Jahresbericht, Abrechnung und Budget wurden ohne Gegenstimmen akzeptiert. Mit Akklamation wurde Frau Ursula Suter-Greminger von Urdorf in den Vorstand gewählt. Die Urdorfer Mitglieder haben mit ihr eine weitere Stimme im Vorstand. Erfreut zeigte sich der Präsident, dass nach dem Rücktritt von Brigitta Johner aus dem Kantonsrat mit Martin Romer erneut ein Vorstandsmitglied der Sektion im Kantonsrat Einsitz nehmen konnte. Weiter wies er auf die erneuerte Homepage des HEV Schweiz hin, wo nun noch umfassendere Informationen erhältlich sind. Im Verlauf des Jahres erfährt die Sektionshomepage dieselbe Erneuerung. Zur Kenntnis genommen haben die Mitglieder zudem, dass der Vorstand des HEV Schweiz einstimmig zur Asylrechtsrevision Nein sagt, da er grundsätzliche Bedenken zu den Vollmachten des EJPD hat. Das EJPD erteilt mit der Plangenehmigung für Asylbauten abschliessend sämtliche Bewilligungen. Damit werden die Bauvorschriften der Kantone und der Gemeinden ausser Kraft gesetzt. Daneben kann das EJPD, wenn es notwendig sein sollte, Grundstücke enteignen, den Eigentümern wegnehmen. Damit wird ein neuer Enteignungstatbestand geschaffen. Diese Punkte widersprechen den Statuten des Hauseigentümerverbandes, wonach er sich für den Erhalt und Schutz des Privateigentums einsetzt. Nach all diesen Informationen durfte der Präsident die Anwesenden zu einem Imbiss und einem gemütlichen Abschluss einladen.

Hans Schenk, HEV Dietikon-Urdorf