Anfangs April trafen sich die Mitglieder der Grünen Partei Schlieren zur jährlichen GV.

Rückblickend auf das vergangene Vereinsjahr stellten wir mit Zufriedenheit fest, dass das Stimmvolk des Kantons Zürich unsere Kulturlandinitiative angenommen hat. Die beiden eidgenössischen Volksinitiativen für einen geordneten Atomausstieg sowie für eine ressourceneffiziente Wirtschaft wurden mit genügend beglaubigten Unterschriften eingereicht. Die Grünen Schlieren haben dafür einen wertvollen Anteil an Unterschriften gesammelt.

Am Schlieremer Herbst- und Adventsmarkt waren wir mit einem Stand mit heisser Suppe präsent und baten der interessierten Bevölkerung das Gespräch an.

Im Parlament vertritt Dominik Ritzmann die Grünen in der RPK. Nachdem Beat Rüst beratend an der Erarbeitung des neuen Verkehrsplans teilgenommen hatte vertritt er nun die Grünen in der parlamentarischen „Spezialkommission Verkehr“.

Die Grünen stehen mit wenigen Korrekturen hinter der stadträtlichen Verkehrspolitik. Im Besonderen setzen sie sich für eine einspurige Verkehrsführung im neuen Zentrum ein („Zentrumskreisel“) und stehen hinter der geplanten Linienführung der Limmattalbahn. Beim Spital soll eine oberirdische Haltestelle entstehen um dem Sicherheitsbedürfnis der Benutzerinnen und Benutzer zu entsprechen.

Ebenso befürworten die Grünen den Bau des geplanten Schulhauses „Schlieren-West“. Dieses ist dringend notwendig und schafft kaum neuen Schulraum sondern bietet vor allem Ersatz für die zahlreichen und unwirtschaftlichen Provisorien.

Eindeutig befürworten die Grünen die Errichtung eines muslimischen Gräberfeldes. Die Meinung herrschte vor, wer hier arbeite und Steuern bezahle soll sich auch auf seine Art beerdigen lassen können. Insbesondere finden wir es unzumutbar, dass eine Familie ihr Kind nicht hier begraben können soll und eine Tagesreise braucht, um dieses auf dem Friedhof zu besuchen. Als ob der Verlust eines Kindes nicht so schon schlimm genug wäre.

 Beat Rüst