Am Montag, 18. Januar 2016, traf sich die SP Limmattal um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung. Auch die SP Kreisgemeinde war mit drei Mitgliedern vertreten. Insgesamt fanden sich gut 25 Genossinnen und Genossen im Brüelmatt ein. Rolf Steiner, bald höchster Zürcher und Präsident der SP Limmattal, eröffnete die MV um 19.36 Uhr und begann mit den Ausführungen zu den sieben Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar diesen Jahres. Bezüglich der Durchsetzungsintiative der SVP auf nationaler Ebene war man sich einig, dass diese klar abzulehnen sei, unter anderem, weil sie «noch happiger als die Ausschaffungsintiative» sei, wie Rolf Steiner sagte. Die eidgenössischen Räte hätten zudem das Gesetz umgesetzt und die SVP habe darauf verzichtet, ein Referendum zu ergreifen. Im Anschluss sprach Kantonsrätin Rosmarie Joss zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels. Auch hier empfiehlt die SP ein klares Nein zur Initiative, nicht zuletzt auch die SP Limmattal, denn es gilt zu befürchten, dass das Geld, welches zusätzlich in die zweite Röhre flösse, im Mittelland, namentlich zum Beispiel beim Gubrist, fehlen würde. Auch bei der Initiative der CVP «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe» empfiehlt die SP ein Nein, obschon man Verständnis für gewisse Anliegen der Initianten hat. Anstoss fand hingegen die Definition, die Ehe bestehe immer zwischen Mann und Frau. Anschliessend erläuterte Rolf Steiner in groben Zügen die vier kantonalen Vorlagen. Ja sagt die SP hier zur Lohndumping-Initiative sowie zur Bildungsinitiative. Kurz nach halb Neun Uhr durfte die im vergangenen Herbst frisch gewählte Nationalrätin und ehemalige JUSO-Vizepräsidentin Mattea Meyer begrüsst werden, welche die «Spekulationsstopp-Initiative» erläuterte. Veranschualicht wurden ihre Ausführungen durch Grafiken etwa des «Food Price Index». Am Ende war man sich im Grundatz einig, klar Ja zu stimmen, da die Schweiz auch eine Vorreiter- und Vorbildrolle in dieser Frage einnehmen sollte. Alle Anwesenden waren sich aber im Klaren darüber, dass es ein schwieriger Abstimmungskamof werden wird. Zum Dank für Ihr Referat erhielt Mattea Meyer frisch gerösteten Kaffee und Rolf Steiner schloss die MV um 21.33 Uhr, woraufhin die Anwesenden noch eine Weile angeregt diskutierten und sich austauschten, ehe sie den Heimweg antraten.