Nebst den 110 Mitgliedern begrüsste der Präsident des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf, Hans Schenk, an der diesjährigen Generalversammlung speziell Herrn Peter Baumgartner, seit letztem Jahr Leiter der Hochbauabteilung der Stadt Dietikon. Als Gastreferent stellte er am Schluss der Versammlung seine Abteilung vor. Die Hochbauabteilung ist, so Herr Baumgartner, für die operative Bauplanung und die Bauqualität zuständig, während das Stadtplanungsamt für die strategische Bauplanung und die Orts- und Quartierplanung zuständig ist. Die Hochbauabteilung ist und will ein Dienstleister sein. Der Bauwillige soll bei Bau- und Planungsfragen schon vor der Baueingabe die Möglichkeit haben, ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Dabei wird ihm auch Auskunft über die Förderbeiträge der Stadt im Zusammenhang mit Projekten für erneuerbare Energieträger erteilt.

Bei den ordentlichen Traktanden blickte der Präsident auf ein aktives Verbandsjahr zurück. Im letzten Herbst nahmen 70 Teilnehmer an einer Tramfahrt durchs Glatttal teil zusammen mit Vertretern der Limmattalbahn AG. Sie standen für Fragen und Diskussionen rund um die Limmattalbahn zur Verfügung. Mitte März informierten sich 75 Teilnehmer bei einer Führung durch die Umweltarena in Spreitenbach über das richtige ökologische Verhalten und das Energiesparen. Gefordert wurde der Vorstand 2012 und Anfang 2013 bei verschiedenen Abstimmungen, die das Grundeigentum direkt oder mittelbar betrafen. Der Präsident stellte fest, dass momentan Abstimmungen zugunsten der Haus- und Grundeigentümer einen schweren Stand haben. Die Gegner können mit emotionalen Argumenten die Anliegen der sogenannt reichen Grundeigentümer bodigen. Er fragte die Anwesenden, welche ihr Eigenheim mehrheitlich hart erspart haben, ob sie sich zu den Reichen zählen. Sorgen machen den Haus- und Wohnungseigentümern die zahlreichen aktuellen Umverteilungsinitiativen, auf welche der Präsident hinwies, wie etwa die "Eidg. Erbschaftssteuerreform", "bezahlbar wohnen im Kanton Zürich", "bedingungsloses Grundeinkommen", deren Finanzierung den Mittelstand immer mehr belasten werden. Der HEV ist in Zukunft bei Abstimmungen weiterhin gefordert und muss seine Meinung klar kundtun.