Sportschützen Albisrieden-Urdorf. Das war das „Highlight“ des Jahres in der Schiessanlage „Bergermoos“ in Urdorf. Rund 40 eingeladene Gäste aus Politik, Militär und Schützenszene nahmen am „Prominententreffen“ in der Schiessanlage „Bergermoos“, zu dem Schiesssportredaktor Werner Hirt und die Sportschützen Albisrieden-Urdorf eingeladen hatten, teil.

Drei Argumente lagen diesem Treffen zu Grunde. Schiesssportredaktor/Journalist Werner Hirt hat nach seiner über 37-jährigen beruflichen Tätigkeit im Schiesswesen auf internationalen und nationalen Stufen einige der vielen Freunde, mit denen er bei seinen Reportagen in Kontakt kam, vorab aus den Zürcher Gemarchen, für dieses Treffen eingeladen.

Zudem nutzte man die Gelegenheit, das sportliche Schiessen mit Kleinkalibergewehren auf die 50-m-Distanz zu präsentieren und Reklame dafür zu machen. Schliesslich konnte der noch „junge“ Verein „Sportschützen Albisrieden-Urdorf“ vorgestellt werden, und aufzeigen, was ein kleiner Verein dank viel Energie und grossem Einsatz seiner Mitglieder fertig zu bringen im Stande ist. Nach dem Zusammenschluss der Sportschützen Albisrieden und den nur noch auf dem Papier existierenden KK 74-Schützen des ehemaligen Feldschützenvereins Urdorf wurde die lange Zeit unbenutzte 50-m Anlage und die Schützenstube wieder auf Vordermann gebracht und derzeit ist die Neugestaltung des ehemaligen, nicht mehr im Betrieb stehenden 300-m-Standes im Gange. 

Schon der sportlich kurzweilige und unterhaltende Einstieg mit einem nicht ernst zu nehmenden Schiesswettkampf (10-Schuss-Programm mit KK-Gewehren auf 50m) brachten mit vielen „Wenn und Aber-Diskussionen“, die richtige Stimmung in die Runde. Es war genauso, wie man es von Schützen gewöhnt ist, wenn nach Gründen und Ursachen für das eine oder andere weniger gute Resultat gesucht wird. Schliesslich erhielten aber alle das gleiche Erinnerungspräsent, die Rangliste hatte sekundäre Bedeutung.

Anschliessend waren alle zu einem ausgiebigen von der Firma Polytronic International (Herstellung elektronischer Schiessscheiben) und V-Zug (Verzinkerei Zug) gesponserten „Apéro-riche“ eingeladen. Die Weine waren edel und die feinen Häppchen von Beraterinnen der V-Zug, in entsprechenden Geräten vorort excellent zubereitet, waren ein Gedicht. Unter den Gästen herrschte bei ausgiebigem „Smalltalk“ Frohsinn und Heiterkeit. Der Zweck dieses unvergleichlichen „Prominenten-treffens“ war in jeder Hinsicht erfüllt. Man traf sich, ohne Zeitplan, Protokoll und Ansprachen, ganz einfach für ein Kennenlernen unter den Führungsleuten von verschiedenen Fakultäten und dem Verbringen einiger gemütlichen Stunden.