Möhlin

«Es bedeutet Ehre und Anerkennung und zeigt den hohen Stellenwert dieser Arbeit»

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Hinten:Pfr. Kai Hinz, Kirchenpflege: Roland Blattner, Brigitta Kent, Claude Chautems, Benny Blattner, Pfrn. Claudia Speiser, Birke Luu Vorne: Diakon Markus Brunner, Vizedekan Leszek Ruszkowski

Hinten:Pfr. Kai Hinz, Kirchenpflege: Roland Blattner, Brigitta Kent, Claude Chautems, Benny Blattner, Pfrn. Claudia Speiser, Birke Luu Vorne: Diakon Markus Brunner, Vizedekan Leszek Ruszkowski

Offizielle Amtseinsetzung des Sozialdiakons in der Reformierten Kirche Möhlin

(Birke Luu) Letztes Wochenende fand während des Sonntagsgottesdienstes in der Reformierten Kirche Möhlin die feierliche Amtseinführung des Sozialdiakons Markus Brunner statt. Dies ist im Aargau eine besonders fortschrittliche Vorgehensweise, da solch ein offizieller Akt in den meisten Schweizer Kantonen nur für Pfarrpersonen stattfindet.

MÖHLIN. «Es gibt nur wenige Kirchen, wo es mehr zu tun gibt als in Möhlin», schmunzelte Vizedekan Leszek Ruszkowski aus Rheinfelden – und meinte dies als Kompliment. Innerhalb eines halben Jahres war er bereits das dritte Mal in Möhlin: Erst die Inpflichtnahme der neuen Kirchenpflege, dann die Amtseinsetzung des neuen Pfarrers und vergangenen Sonntag nun die Installation des Sozialdiakons Markus Brunner. Dass letzterer so offiziell in die Gemeinde eingeführt würde, liege an der fortschrittlichen Sichtweise der Aargauer Landeskirche, erklärte Leszek Ruszkowski. Sie räume der Sozialdiakonie neben dem Pfarramt einen hohen Stellenwert ein und betone damit, dass, vereinfacht ausgedrückt, Reden (Pfarrer) und Handeln (Sozialdiakonie) zusammengehören.

Schweizweit gibt es nur fünf andere Kantone, in denen ebenso verfahren wird. Und so kommt es, dass der Neueingesetzte kein Berufsanfänger ist, sondern bereits über zwanzig Jahre Erfahrung als Sozialdiakon mit sich bringt – nur eben von Arbeitsstellen in Zug und Basel, wo es solch eine Amtseinsetzung nicht gab. Aus diesem Grund freute sich Markus Brunner besonders über den für ihn neuen, festlichen Akt. In Möhlin und dem Wegenstettertal arbeitet Markus Brunner bereits seit 2018 als Sozialdiakon, wobei seine Tätigkeit die Kinder- und Jugendarbeit inklusive Religionsunterrichtes sowie die Seniorenarbeit mit Geburtstags- und Spitalbesuchen umfasst. An dieser Arbeit werde sich zwar konkret nichts ändern, erläuterte Markus Brunner, aber dieser offizielle Akt sei eine Ehre für ihn und verdeutliche und anerkenne den hohen Stellenwert seiner Arbeit für die Gemeinde.

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