Olten

Eine Turnhalle, eine Menge Karton und 450 gebannte Augenpaare.

megaphoneLeserbeitrag aus OltenOlten
Viele Kinder mit noch mehr Bedürfnissen.

Viele Kinder mit noch mehr Bedürfnissen.

Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie die Schulleitung, der Direktionsvorsteher Thomas Küng und die Stadträtin Iris Schelbert trafen sich vergangenen Mittwoch, um das Thema «Pausenplatzgestaltung» in die nächste Phase zu bringen. Geleitet von Kindern und der Projektleitung von «Drumrum-Raumschule» verbrachte das Schulhaus Säli zwei spannende Lektionen in der Turnhalle.

Grund dafür ist der Pausenplatz, welcher im Rahmen der Sanierung neugestaltet werden soll. Und wer steht bei der Planung im Mittelpunkt? Natürlich die Kinder!  Im Vorfeld wurde das Vorhaben bereits mit den Kindern, im Unterricht besprochen, worauf deren Ideen sowie Zeichentalente gefragt waren. Bereits bei dieser niedergeschriebenen sowie bildnerischen Ideensammlung wurde klar: Es gibt mindestens so viele Träume wie Köpfe im Säli. An einem Aktionstag im September wurden zudem die Bedürfnisse vieler weiterer Nutzer der Schulanlage abgeholt.

In der nächsten Phase durften jeweils ein Mädchen und ein Junge aus jeder Klasse während zwei Vormittagen die beliebtesten Wünsche in Tat umsetzen. Vom kleinsten Kindergartenkind bis zum ältesten Primarschulkind fanden sich alle zusammen, sodass aus beeindruckenden Ideen noch beeindruckendere Modelle wurden. Begonnen mit Miniaturobjekten folgten einige lebensgrosse Modelle wie ein Kiosk mit Unterstand oder eine überdachte Sitzgruppe.

All diese tollen Werke galt es nun gemeinsam zu bewundern. Mitten im Rampenlicht standen mutige Kinder, die ihre Gedanken und Träume mit uns teilten. Ihre Erläuterungen lösten immer wieder ein Staunen in den Reihen aus. Was diese Kinder in kurzer Zeit aus den Ideen verschiedenster Schülerinnen und Schüler erschufen, sorgte für grosse Bewunderung von allen Seiten.

Was von Anfang bis am Ende klar vermittelt wurde: Jede noch so abstrakte oder fantastische Idee hilft dabei, am Ende etwas Einzigartiges zu erschaffen, woran sich alle erfreuen können. Die Erwartungen sind gross und nun gilt es aus der Vielfalt an Ideen die realisierbaren Elemente herauszufiltern und weiterzuverarbeiten. Die GmbH ecovia aus Geuensee (LU) wird sich dieser Aufgabe annehmen.

 Manuela Baumgartner (Lehrperson) und Lisa Mejeh (Schulleitung)

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