Die erste leichte Wanderung nach der Winterpause war angesagt. Kurt Bachmann durfte eine grössere Schar Wanderfreudige gegen Mittag am Bahnhof Dietikon empfangen. Die angenehme Wettervorhersage (etwas kalt aber wolkenloser Himmel mit wärmender Frühjahres-sonne) erleichterte den Entscheid zur Teilnahme an der Wanderung. Es durften mit Freude auch 3 neue Wanderer und Wanderinnen begrüsst werden. Mit dem Zug, umsteigen in Baden und Koblenz, machten wir uns auf Richtung Mellikon, ein kleiner Ort am Rhein zwischen Bad Zurzach und Kaiserstuhl. Glücklich am richtigen Ort angekommen zu sein begrüsste uns Wanderleiter Kurt zum Start der Rheinpromenade entlang nach Bad Zurzach..

Der Rhein bildet bis zu unserem Zielort auch die Grenze zwischen Schweiz und Deutschland. Bei angenehmen Sonnenstrahlen erreichten wir schon bald das Laufkraft-werk Kraftwerk Rekingen, das 60’000 Haushalte in Baden-Württemberg und in der Schweiz mit elektrischer Energie versorgt. Unterhalb des Wehres ist der Rhein über 11 km nicht mehr durch Flusskraftwerke gestaut. Saisonale Wasserstands-schwankungen verhelfen diesem Abschnitt eine auenartige Dynamik an Ufern und auf den Inselchen. In diesem kleinen Naturreservat lassen sich u.a. Biber, Kormoran, Graureiher, Pirol und Eisvogel beobachten. Im Rhein tummeln sich hier vorwiegend Äsche und Forelle. Wir mussten uns allerdings nur mit einem Schwan und einigen Stockenten begnügen. Unterhalb des Wehres ist der Rhein über 11 km nicht mehr durch Flusskraftwerke gestaut. Saisonale Wasserstandsschwankungen verhelfen diesem Abschnitt eine auenartige Dynamik an Ufern und auf den Inselchen. In diesem kleinen Naturreservat lassen sich u.a. Biber, Kormoran, Graureiher, Pirol und Eisvogel beobachten. Im Rhein tummeln sich hier vorwiegend Äsche und Forelle. Dafür grüssten uns in den Gärten bereits blühende Schneeglöggli, der Frühling naht mit Riesen-schritten. Auch liessen sich zwei weidende schottische Hochlandrinder nicht von uns stören. Einige einsame Bunker erinnerten uns noch an die Zeit des zweiten Weltkrieges. Nach einer kleinen Erholungspause und einem Gruppenfoto aufgenommen, durch den Pressefotograf Solarius, nahmen wir den letzten Abschnitt nach Bad Zurzach unter die Füsse.

Durch das hübsche Städtchen, vorbei an der Villa Himmelrych, heute Deusser-Museum mit dem Namen Schloss Zurzach benannt, erreichten wir das Restaurant der Thermenbäder von Bad Zurzach. Zum heutigen Valentinstag begrüssten uns auf den Tischen viele kleine rot eingepackte Schoggihärzli. Nach Ersatz der Kalorien und Informationen über die nächsten Aktivitäten marschierten wir zum Bahnhof und erreichten um 18:00 h Dietikon. Herzlichen Dank an die Wanderleitung Kurt Bachmann und bis bald am Mittwoch, 27. Februar beim Ausflug ins Muotathal.

Pius Muntwiler